Camping-Urlaub startet mit Schock! HIER solltest du besonders gut aufs Wohnmobil aufpassen

Camping: Wohnmobilbesitzer erlebt Schock!
Camping: Wohnmobilbesitzer erlebt Schock!
Foto: picture alliance/dpa (Montage: MOIN.DE)

Diesen Sommer haben sich so viele Menschen für einen Camping-Urlaub entschieden, wie nie zuvor. Es waren in ganz Deutschland viel mehr Wohnmobile unterwegs als in den Jahren zuvor.

Ebenfalls gestiegen sind die Fälle, in denen Camping-Gefährte geklaut wurden. In einer Region sogar besonders häufig.

Camping: Zwei Wohnmobile geklaut!

Erst Dienstag meldete jemand den Diebstahl seines Wohnmobils, keinen Tag später wurde einem 36- Jährigen aus Strahlsund ebenfalls die Unterkunft auf vier Rädern gestohlen.

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Camping-Urlaub angesagt wie nie – das steckt dahinter:

  • Der Begriff Camping umfasst eine sehr breite Spanne von Aktivitäten. Ihnen allen ist gemeinsam, nicht in Gebäuden zu übernachten, sondern in der Natur.
  • Die Urlauber schlafen in Zelten, Hängematten, Wohnwagen oder Wohnmobilen, in Dachzelten oder ausgebauten Vans. Wird in Zelten gecampt, so spricht man auch von Zelten.
  • Camping wurde Anfang des 20. Jahrhunderts populär und ist mittlerweile eine weitverbreitete Urlaubs- und Reiseform.
  • In den meisten Ländern Europas ist Camping außerhalb dafür vorgesehener Einrichtungen (wildes Campen) nicht erlaubt oder nur unter strengen Auflagen gestattet.
  • Über zehn Millionen Deutsche betreiben ab und zu Camping oder Caraving, fast zwei Millionen sogar häufig.
  • Besonders beliebt bei den Deutschen für einem Campingurlaub ist das eigene Land, gefolgt von den wärmeren Mittelmeerländern Italien und Frankreich.
  • 2020 gab es in Deutschland 2.862 Campingplätze mit einer Anzahl von etwa 209.000 Stellplätzen.
  • Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden auf deutschen Campingplätzen etwa 34 Millionen Übernachtungen gezählt.
  • Davon waren etwa 2,2 Millionen Übernachtungen von ausländischen Gästen. Die Hälfte dieser Übernachtungen wurde dabei von Niederländern getätigt, gefolgt von Gästen aus der Schweiz und aus Belgien.
  • Etwa sieben Prozent der Ausländer wählen bei einem Besuch in Deutschland einen Campingplatz als Unterkunftsform.

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Bei beiden entwendeten Fahrzeugen handelte es sich um einen Fiat Ducato. Das Wohnmobil des 36- Jährigen war jedoch von der Firma Pössl umgebaut worden. Es ist rot und hat ein Stralsunder Kennzeichen.

Der Stralsunder stellte sein Fahrzeug auf einem umzäunten Parkplatz ab, der allerdings zu unregelmäßigen Zeiten offen ist. Sein Wohnmobil im Wert von 50.000 Euro wurde zuletzt am Dienstagmittag gesehen.

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Die Diebstähle von Wohnmobilen haben in diesem Jahr im Osten Mecklenburg-Vorpommerns sehr zugenommen. Waren es letztes Jahr sechs Diebstähle in der Region, sind es dieses Jahr bereits 20. Die Polizei schätzt den Schaden auf über 830.000 Euro. Schwerpunkte der Tatorte seien Greifswald und Stralsund.

Camping: Polizei vermutet Profis am Werk

Wer also einen Camping-Urlaub dort in der Nähe plant oder sein Wohnmobil im Osten Mecklenburg-Vorpommerns parken möchte, sollte sich in Acht nehmen und gut darauf aufpassen!

Laut Polizei bestünde der Verdacht, dass es sich um professionelle Banden handele, die gezielt vorgehen würden. Man müsse von grenzüberschreitender Kriminalität ausgehen.

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Die Polizei bittet nun Zeugen, die den roten Fiat Ducato gesehen haben, oder andere Hinweise geben können, sich an die Einsatzstelle unter 0395 / 55822224, die Internetwache der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommerns unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden. (fk)