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Camping-Plätze proppevoll! Experte befürchtet massive Folgen

Camping-Urlauber werden das Problem kennen: auf den Stellplätzen wird es immer voller. Jetzt wittert die Branche das nächste Problem.

© IMAGO / Manngold

Camping: Tipps & Tricks für Anfänger

In unserem schnelllebigen Alltag wird die Sehnsucht nach Ruhe und Stille immer größer. Kein Wunder also, dass das Campen in der Natur ein Comeback feiert! Hier kommen 6 hilfreiche Tipps für Anfänger ...

Camping-Urlaub ist schon längst kein Geheimtipp mehr. Auch wenn die Übernachtungsgelegenheit im Fahrzeug deutlich kleiner ist, als ein Hotelzimmer oder eine Ferienwohnung, bedeutet der Urlaub auf Rädern für viele absolute Freiheit.

Davon kann auf einigen Camping-Plätzen des Landes allerdings nicht die Rede sein. Dort entwickelt sich ein Trend, bei dem die Touristen schon bald das Nachsehen haben könnten.

Camping-Urlauber tummeln sich auf den Plätzen

Heute hier, morgen dort – das ist die Devise vieler Camping-Urlauber. Mit seinem Anhänger oder gar einem Wohnmobil, lässt sich ganz spontan bestimmen, wo man die Nacht verbringen möchte. Ganz so einfach dürfte das in Zukunft jedoch nicht mehr sein.

Laut „Welt“ ergebe sich ein Problem für Camper: Von der Nord- und Ostseeküste bis zum Bayerischen Oberland seien viele Flächen zugeparkt. Wo man geht und steht, säumen die Freizeitfahrzeuge den Weg. Im öffentlichen Raum sorgt das schon lange für Ärger – nicht nur für deren Nutzer, sondern auch für Menschen ohne Campingbezug.

+++ Aida: Was andere entsorgen, wird Gästen jetzt aufgetischt – und sie müssen auch noch dafür zahlen +++

Für die Caravaning-Industrie wird beides zum Problem. „Die Zahl neu zugelassener Reisemobile hat in den letzten zehn Jahren enorm zugelegt, mit zweistelligen Wachstumsraten“, erklärt ein Sprecher gegenüber „Welt“. 840.000 Reisemobile gibt es in Deutschland. 100.000 kämen pro Jahr hinzu.

Camping-Branche sucht nach Lösungen

Unglücklicherweise wachse die Zahl der Stellplätze jedoch nicht gleichmäßig mit. In nackten Zahlen bedeutet das 4.700 Reisemobilplätze mit Abstellmöglichkeiten für insgesamt 71.000 Camping-Mobile. Das führe zu massiven Platzproblemen. Finden Camper keine Fläche mehr für ihr Gefährt, seien die Chancen hoch, dass sich ein Rückwärts-Trend einschleicht.


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„Wenn man im Sommer an der Ostsee nicht mehr in der ersten Reihe stehen kann, sondern 15 Kilometer ins Landesinnere ausweichen muss, haben wir ein Thema. Dann würde dies das Bild der Freiheit trüben“, befürchtet der Experte.

Ende August steht der Caravan Salon in Düsseldorf an. Bei einem „Deutschen Stellplatztag“ will die Branche nach Lösungen für Camping-Urlauber suchen.