Corona im Norden: Emotionaler Abschied! Hamburger Impfzentrum ist Geschichte – so geht's mit dem Impfen weiter

31. August: Letzter Tag im Hamburger Impfzentrum
31. August: Letzter Tag im Hamburger Impfzentrum
Foto: picture alliance/dpa | Christian Charisius

Den Überblick über die Corona-Lage im Norden zu behalten, ist nicht leicht.

Hier informieren wir über aktuelle Inzidenzen, Lockerungen und neue Corona-Regelungen im Norden. Alle wichtigen Entwicklungen findest du in diesem News-Blog.

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Corona-Zahlen im Norden aktuell (RKI-Inzidenzwerte):

  • Hamburg: 80,4
  • Schleswig-Holstein: 47,1
  • Mecklenburg-Vorpommern: 31,7
  • Bremen: 81,9
  • Niedersachsen: 58,2

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Alle Entwicklungen zum Coronavirus im Norden im News-Ticker

Dienstag, 31. August

20.48 Uhr: Das Hamburger Impfzentrum ist dicht

Das Hamburger Impfzentrum ist Geschichte. Deutschlands größtes Impfzentrum hat an seinem letzten Tag noch einmal regen Zulauf gehabt. Bis Dienstagnachmittag kamen rund 3.200 Menschen zu der Einrichtung in den Hamburger Messehallen, wie der Ärztliche Leiter Dirk Heinrich der Deutschen Presse-Agentur sagte. Bis zur endgültigen Schließung um 20 Uhr wurden insgesamt rund 6.000 Frauen und Männer erwartet, wobei der Großteil eine Zweitimpfung von Biontech erhalten sollte.

Kurzentschlossene konnten sich auch eine Einmalimpfung mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson geben lassen. Seit der Eröffnung wurden nach Angaben der Sozialbehörde gut 1,16 Millionen Impfungen verabreicht. Leiter und Mitarbeiter des Impfzentrums zeigten sich zum Abschied emotional. Sie seien „ein wenig wehmütig“, schrieb beispielsweise der Ärztliche Leiter Dirk Heinrich bei Twitter. Es geht eine intensive Zeit und Zusammenarbeit zu Ende.

Mit dem Impfen ist in Hamburg damit aber noch lange nicht Schluss. Neben dem Impfzentrum wird unter anderem in Kliniken, Arztpraxen, Unternehmen und Schulen geimpft. Darüber hinaus soll es Sonder-Impfaktionen etwa in Kirchengemeinden, Bürgerhäusern, Einkaufszentren und bei Fußballspielen geben. Der Hamburger SV etwa bietet am 3. September und am 1. Oktober im VIP-Bereich des Volksparkstadions Impfungen an. Teilnehmer werden zu einer kostenfreien Stadionführung eingeladen und erhalten am ersten Tag zudem einen Rabatt im Fanshop.

Freitag, 27. August

16.18 Uhr: Riesen-Unterschiede – SO viele Ungeimpfte und Geimpfte sind infiziert

Schleswig-Holsteins Landesmeldestelle hat am Freitag erstmals das Corona-Infektionsgeschehen für Geimpfte und ungeimpfte Menschen im Norden ausgewiesen.

Die Infektionsrate ist unter den Ungeimpften mit 104,2 mehr als zehnmal höher als unter den Geimpften, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Freitag sagte.

Bei Ungeimpften betrug sie demnach mit Stand Donnerstag 104,2 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Bei Geimpften lag der Wert demnach bei 8,8. Zuvor hatten die „Lübecker Nachrichten“ darüber berichtet.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums stammen die berücksichtigten Fälle aus den Meldungen der Gesundheitsämter. Die Bezugsgröße stammt aus Daten des Bundesgesundheitsministeriums und des Robert Koch-Instituts. Die Quote der vollständig geimpften Menschen lag mit Stand Donnerstag in Schleswig-Holstein bei 63,9 Prozent.

12 Uhr: Hamburger Impfzentrum schließt – so geht's mit dem Impfen weiter

Nach rund acht Monaten und mehr als einer Million Corona-Impfungen schließt am Dienstag das Hamburger Impfzentrum in den Messehallen. Es war am 5. Januar gestartet. Seither seien gut 1,16 Millionen Impfungen verabreicht worden, davon rund 606.000 Erst- und 555.400 Zweitimpfungen. Hinzu kamen gut 119.000 Impfungen durch mobile Impfteams.

Mit dem Impfen ist in Hamburg jetzt aber keineswegs Schluss. Die Corona-Schutzimpfung wird in über 1.100 Arztpraxen angeboten, darunter sind zahlreiche kinder- und jugendmedizinische Praxen, wie der Senat in seiner Mitteilung schreibt. Eine Impfmöglichkeit bestehe daneben in den dezentralen Impfzentren, die ab nächster Woche in zehn Krankenhäusern im gesamten Stadtgebiet betrieben werden.

Termine können unter www.impfterminservice.de vereinbart werden. Diese Krankenhäuser und Arztpraxen machen auch ein Impfangebot für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren. Dazu kommen dezentrale Angebote. Dutzende Termine in Kirchen und Moscheen, weiterführenden Schulen oder auch Sportvereinen und Einkaufszentren seien bereits geplant. Bei allen durchgeführten Terminen können Erst- und Zweitimpfungen in Anspruch genommen werden.

Dienstag, 24. August

12 Uhr: Hamburg: Mehr Möglichkeiten für Geimpfte und Genesene

Hamburg führt für Veranstalter und Gastronomen ein „2G-Optionsmodell“ ein. Wie der Senat der Hansestadt am Dienstag beschloss, dürfen diese ihre Dienstleistungen dann freiwillig nur noch für Geimpfte und Genese anbieten und werden im Gegenzug von nicht mehr erforderlichen Coronaschutzauflagen befreit. Dadurch können sie etwa mehr Besucher einlassen oder eine freie Platzwahl ohne obligatorische Abstandsgebote anbieten.

Die Option richtet sich demnach unter anderem an Theater, Kinos, Musikklubs, Messebetreiber, Restaurants, Hotels, Schwimmbäder, und Fitnessstudios. Auch Veranstalter von Sportveranstaltungen mit Besuchern, Volksfesten oder Bildungskursen sollen sie nach eigener Abwägung anwenden können. In Innenräumen müssen sie aber vorerst weiterhin das Tragen medizinischer Masken vorschreiben. Der Senat kündigte scharfe Kontrollen an. Sollten Betreiber am Einlass nicht genau kontrollieren, drohen ihnen hohe Bußgelder.

Für Kinder und Jugendliche gelten Sonderregeln. Zunächst dürfen alle Unter-18-Jährigen an „2G-Veranstaltungen“ auch ohne vollen Impfschutz teilnehmen. Für Zwölf- bis 18-Jährige, die seit kurzem laut offizieller Empfehlung ebenfalls immunisiert werden sollten, läuft diese Übergangszeit in sechs Wochen aus. Für Kinder unter zwölf Jahren, für die kein Impfstoff zugelassen ist, gilt sie weiter.

Freitag, 20. August

10.26 Uhr: Es wird wieder getanzt! Großes Festival startet mit diesem strengen Konzept

Es geht wieder los auf dem ehemaligen russischen Militärflughafen an der Mecklenburgischen Seenplatte – die Macher des „Fusion“-Festivals laden an diesem Wochenende zur ersten Ausgabe ihres dreiteiligen Festivals „Plan:et C“. Statt einem langen Wochenende Ende Juni mit etwa 70.000 Gästen stehen drei Wochenenden im Spätsommer mit jeweils bis zu 10.000 Besuchern auf dem Plan. Dazu gehört ein strenges Corona-Testkonzept mit eigenem PCR-Labor.

Laut Veranstalter sind etwa 80 Menschen für Abstriche zuständig, 22 Laboranten und Laborantinnen führten die PCR-Tests durch. Fünf Ärztinnen seien pro Festival rund um die Uhr vor Ort, um die Befunde zu machen. Auch das IT-Laborsystem sei selbst entwickelt, damit die sensiblen Daten nur beim Veranstalter verblieben.

Mit den Tests soll am Freitagmorgen begonnen werden. Es wird damit gerechnet, dass es etwas dauert, bis alle Feierwilligen ihr Testergebnis erhalten haben und auf das eigentliche Festivalgelände dürfen. So lange können sie auf dem Campinggelände unter Einhaltung von Hygieneauflagen warten. Die ersten zwei Bühnen sollen deshalb am Freitag auch erst am Nachmittag starten. Die größte Bühne soll am Samstagmorgen eröffnet werden.

Die Behörden hatten dem Gesundheitskonzept zugestimmt und zumindest die erste Ausgabe genehmigt. Über die zwei anderen Wochenenden werde von Fall zu Fall mit Blick auf das Infektionsgeschehen entschieden, hieß es vom Landkreis.

Dienstag, 17. August

18.18 Uhr: Hammer-Nachricht aus Hamburg!

Veranstalter und Betreiber etwa von Restaurants sollen in Hamburg künftig Angebote ausschließlich für Geimpfte und Genesene machen können. „Dafür entfallen dann eine Reihe von Auflagen beziehungsweise Beschränkungen“, sagte Senatssprecher Marcel Schweitzer am Dienstag. Dadurch soll ein neuerlicher Corona-Lockdown für alle vermieden werden. Die Details würden nun zwischen den Behörden abgestimmt.

Anders als in anderen Kommunen dürfen Veranstaltungen in Hamburg bislang nicht nur für einen bestimmten Personenkreis geöffnet werden. „Das sieht unsere Eindämmungsverordnung nicht vor“, sagte Schweitzer. Das werde nun aber geändert. So sollen sich Veranstalter aussuchen können, „ob sie das 2G-Modell machen, also tatsächlich einen Club öffnen, aber nur für Geimpfte und Genesene, oder ob sie sich an die allgemeinen Beschränkungen halten“. Das betreffe beispielsweise auch die Innengastronomie und die Kultureinrichtungen.

Der Senatssprecher nannte die Corona-Lage in Hamburg weitgehend stabil. „Wir haben jetzt zwar eine relativ hohe Inzidenz, aber auf den Intensivstationen zeigt sich noch keine besorgniserregende Bewegung.“ Laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) wurden am Dienstagvormittag 29 Corona-Fälle in Hamburg intensivmedizinisch behandelt, darunter 16 Menschen, die invasiv beatmet werden mussten.

17.22 Uhr: Schleswig-Holstein verschärft Regeln für Ungeimpfte

Ab Montag, den 23. August, tritt in Schleswig-Holstein eine neue Corona-Verordnung in Kraft. Dann gilt, außer für geimpfte und genesene Personen, eine Pflicht zur Vorlage eines negativen Antigen-Schnelltests (nicht älter als 24 Stunden) oder eines negativen PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden) in Folgenden Einrichtungen:

Bei Veranstaltungen und Festen, bei der Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen (z. B. Friseur, Kosmetik, Körperpflege), in Freizeit- und Kultureinrichtungen (Ausnahme Bibliotheken) und Einrichtungen außerschulischer Bildung, im Sport (z.B. in Fitness-Studios, Schwimmbädern oder Sporthallen), in Gaststätten und bei Reiseverkehren zu touristischen Zwecken.

Die bisherige Regelung zum eingeschränkten Regelbetrieb der Kitas wird aus der Verordnung gestrichen. Alle Kinder werden dauerhaft in ihrer Kita betreut.

Veranstaltungen ohne Abstandsgebot (Events, Festivals, Volksfeste etc.) sind unter Auflagen möglich (Hygienekonzept und Maskenpflicht) – es gilt innen wie außen die 3G-Regel. Innerhalb geschlossener Räume sind Ausschank und Verzehr von Alkohol unzulässig.

Sportveranstaltungen (innen und außen) mit mehr als 5.000 Zuschauerinnen und Zuschauern sind unter Auflagen zulässig, wenn die Sportanlage höchstens zur Hälfte ausgelastet ist. In Innenbereichen gilt hier ebenfalls die 3G-Regel.

15.45 Uhr: Steigende Inzidenz, Rostock verschärft Regeln für Ungeimpfte wieder

Nachdem Rostock als erste Stadt in Mecklenburg-Vorpommern die Stufe 2 (orange) auf der landeseigenen Corona-Ampel erreicht hat, weicht die Regierung die Maßnahmen teilweise auf. So müsste vom kommenden Montag an die Teilnehmerzahl an Veranstaltungen im Freien in der Hansestadt eigentlich von 15.000 auf 2.500 Teilnehmer begrenzt werden, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Dienstag in Schwerin nach einer Sitzung des Kabinetts. Das schiebe man nun in die nächste Ampelphase, weil die Krankenhausbelastung noch gering sei.

Gelten sollen allerdings ab Montag in Rostock auch wieder verschärfte Regeln für Testpflichten für Ungeimpfte, etwa beim Friseurbesuch, im Fitnessstudio, im Innenbereich der Gaststätten sowie in Kino und Theater. In den Schulen muss außerdem wieder Maske getragen werden.

Das Kabinett verständigte sich zudem darauf, die bisher sechs Stufen umfassende Corona-Ampel in Mecklenburg-Vorpommern zu vereinfachen. Denkbar seien weniger Stufen, sagte Schwesig. Eine Entscheidung dazu wolle das Kabinett am kommenden Dienstag treffen.

Ferner beschloss die Landesregierung ein Programm zur Belebung der Innenstädte in Höhe von zehn Millionen Euro. Hintergrund sind die Einbußen von Einzelhändlern und Gastronomen während der Corona-Pandemie. Mancher hat aufgegeben, so dass Leerstände entstanden sind.

Montag, 16. August

16.49 Uhr: Impfkommission mit neuer Empfehlung für Kinder – das Plant Hamburg jetzt an den Schulen

Nach dem positiven Votum der Ständigen Impfkommission (Stiko) für Corona-Impfungen bei Kindern ab 12 Jahren bereitet Hamburgs Schulbehörde an den weiterführenden Schulen entsprechende Impfangebote vor. „Erstmals empfehlen die Fachleute ausdrücklich die Impfung von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren“, sagte Schulsenator Ties Rabe (SPD) am Montag.

Damit sei jetzt die Klarheit geschaffen, auf die viele Eltern, Kinder und Jugendliche, aber auch Ärztinnen und Ärzte lange gewartet hätten. „Hamburg wird deshalb zügig seine Impfangebote für Kinder und Jugendliche ausbauen und erstmals auch an den weiterführenden Schulen für alle Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren Impfangebote machen.“

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Die Ständige Impfkommission (Stiko) hatte sich zuvor erklärt, dass sie nach der Bewertung neuer wissenschaftlicher Beobachtungen und Daten zu der Einschätzung gekommen sei, „dass nach gegenwärtigem Wissensstand die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen überwiegen“. Das Gremium berief sich auf einen Beschlussentwurf. Der offizielle Empfehlungstext liegt noch nicht vor, Änderungen sind möglich.

„Wir werden jetzt in Zusammenarbeit mit der Gesundheitsbehörde und allen anderen Fachleuten Schritt für Schritt weitere Impfangebote an den 59 Stadtteilschulen und 63 Gymnasien für die rund 100.000 Schülerinnen und Schüler über 12 Jahren aufbauen und damit die bereits bestehenden Angebote an Praxen und Krankenhäusern ergänzen“, sagte Rabe. Parallel dazu gebe es Informationen und Beratungen für Eltern, Schulbeschäftigte und die Schülerinnen und Schüler.

Bislang konnten sich Kinder und Jugendliche von 12 bis 17 Jahren schon in Krankenhäusern und Arztpraxen impfen lassen. Die Impfquoten in dieser Altersklasse liegen nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei den Einmalgeimpften bei 21,1 und bei den Zweimalgeimpften bei 12,9 Prozent.

Sonntag, 15. August

13.22 Uhr: Infektionszahlen steigen überall, neuer Lockdown? Manuela Schwesig wird deutlich

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) schließt einen erneuten Lockdown in der Corona-Pandemie aus. „Alles, was offen ist, muss offen bleiben“, sagte sie der „Bild am Sonntag“. Sie sei zuversichtlich, „dass wir mit Impfungen und Tests gut durch den Herbst und Winter kommen können“.

Damit Deutschland eine vierte Welle gut überstehe, brauche das Land aber mehr Impfungen. Schwesig plant deshalb eine neue Impfkampagne in Mecklenburg-Vorpommern und fordert ein größeres Engagement von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

„Es gibt noch eine große Gruppe, die zögert und abwartet», sagte Schwesig. Rund 40 Prozent der 18- bis 59-Jährigen seien noch nicht geimpft. «Die Landesregierung wird daher alle Personen dieser Altersgruppe anschreiben und noch mal auf die Impfempfehlung hinweisen.“ Die Ministerpräsidentin warnte aber davor, Ungeimpfte unter Druck zu setzen: „Wir sollten den Menschen nicht drohen, sondern sie mit Argumenten überzeugen.“

Mit einer zusätzlichen Impfkampagne wolle Mecklenburg-Vorpommern daher noch stärker über die Vorteile des Impfens aufklären. „Ich würde mir dringend wünschen, dass da auch das Bundesgesundheitsministerium nachlegt“, betonte Schwesig.

Samstag, 14. August

13.28 Uhr: Hamburg nähert sich 100er-Marke, auch Krankenhäuser werden wieder voller

In Hamburg hält der Trend zunehmender Corona-Neuinfektionen an. Am Samstag kamen nach Angaben der Gesundheitsbehörde weitere 290 Fälle hinzu. Das waren 34 mehr als am Vortag und fast doppelt so viele wie am Samstag der Vorwoche. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 83,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Ende vergangener Woche lag der Wert noch bei auf 54,5.

Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus gestorbenen Menschen veränderte sich in Hamburg nicht, sie liegt weiter bei 1.634. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt nach Angaben der Gesundheitsbehörde 81.678 Infektionen mit dem Coronavirus gezählt. Etwa 77.300 Menschen gelten inzwischen als genesen.

In den Krankenhäusern der Stadt wurden den Angaben zufolge mit Stand Freitag 66 Covid-19-Patienten behandelt. Das waren drei mehr als am Vortag. 21 Erkrankte wurden auf Intensivstationen versorgt.

Laut RKI wurden bis einschließlich Donnerstag rund 1 027 000 Menschen und damit 55,6 Prozent der Hamburger vollständig geimpft. Eine Erstimpfung haben 65,9 Prozent oder gut 1,2 Millionen Hamburgerinnen und Hamburger erhalten. Der Bundesschnitt liegt den Angaben zufolge bei den Erstimpfungen bei 63,0 Prozent und bei den Zweitimpfungen bei 56,6 Prozent.

Auch weitere Städte im hohen Norden vermelden hohe Inzidenzen. Kiel ist mit 100,1 Spitzenreiter in Deutschland, Flensburg liegt bei 98,7, Neumünster bei 76,1.

(red)