Cuxhaven: Tragischer Fall! Kind stirbt nach Corona-Impfung

Im Kreis Cuxhaven ist ein zwölfjähriges Kind wenige Tage nach seiner Zweitimpfung gegen das Coronavirus gestorben (Symbolbild).
Im Kreis Cuxhaven ist ein zwölfjähriges Kind wenige Tage nach seiner Zweitimpfung gegen das Coronavirus gestorben (Symbolbild).
Foto: imago images/epd

Zwei Tage nach seiner Zweitimpfung gegen das Coronavirus ist im Kreis Cuxhaven ein zwölf Jahre altes Kind gestorben.

Wegen des zeitlich engen Zusammenhangs sei vom Gesundheitsamt die Obduktion des Leichnams in Auftrag gegeben worden, die auch bereits erfolgt sei, teilte der Kreis Cuxhaven am Mittwoch mit.

Cuxhaven: Ergebnisse sollen bald vorliegen

„Zwar liegt der abschließende Obduktionsbericht noch nicht vor, das vorläufige Obduktionsprotokoll legt jedoch bereits nahe, dass der Tod des Kindes in Folge der Impfung eingetreten ist“, hieß es in einer Mitteilung.

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Mit Blick auf Vorerkrankungen des Kindes könne nach Angaben des Rechtsmedizinischen Instituts des Uniklinikums Hamburg-Eppendorf vor der Auswertung von Feingewebe-Untersuchungen eine mögliche andere Ursache jedoch noch nicht vollständig ausgeschlossen werden.

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Das ist Cuxhaven:

  • Cuxhaven ist eine Kreisstadt in Niedersachsen, die an der Mündung der Elbe in die Nordsee liegt.
  • Die Stadt zählt rund 48.000 Einwohner.
  • Wasser umgibt sie gleich von zwei Seiten. Fischerei und Tourismus spielen hier eine bedeutende Rolle.
  • Bis 1937 gehörte Cuxhaven zu Hamburg. Die Insel Neuwerk, ein Hamburger Stadtteil, liegt rund 15 Kilometer nordwestlich von Cuxhaven.

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Ergebnisse sollten bis Donnerstag vorliegen. Es wurde der Impfstoff von Biontech verwendet.

Gemeldete Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit einer Corona-Impfung bei Kindern und Jugendlichen sind extrem selten.

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Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) führt bis 30. September fünf solche Verdachtsfälle auf, die sich auf einen tödlichen Ausgang im Abstand von 2 bis 24 Tagen nach Impfung mit dem Produkt von Biontech beziehen. Bei mindestens drei der Jugendlichen bestanden laut PEI schwere Vorerkrankungen. (dpa)