Fehmarn: Mann macht bei Spaziergang üble Entdeckung, sie verärgert die Insel-Liebhaber

Auf Fehmarn hat ein Mann eine üble Entdeckung gemacht.
Auf Fehmarn hat ein Mann eine üble Entdeckung gemacht.
Foto: IMAGO / CHROMORANGE

Es passiert ständig an vielen schönen Orten im Norden, und jetzt ist es wieder passiert. Dieses Mal auf der Insel Ostsee-Insel Fehmarn.

Da meinen irgendwelche Menschen, sie seien alleine auf der Welt, zeigen keine Rücksicht. Und laden, faul wie sie sind, ihren – Entschuldigung! – Sche*** irgendwo in der Natur ab. Ist doch nicht ihr Problem.

Ein Mann auf der Insel Fehmarn hat nun wieder so eine Entdeckung gemacht.

Fehmarn: Müll in der Natur sorgt für Empörung

Er machte laut Facebook-Beitrag einen Spaziergang in Klausdorf, einem Ortsteil von Fehmarn. Und fand zum einen einen Stapel von Holzabfällen, was schon schlimm genug, aber immerhin nicht umweltschädlich ist. Zum anderen aber auch mehrere große Kunststofffässer mit unbekanntem Inhalt.

Was soll das?, fragt man sich da zurecht. Und so sind auch die Kommentare zum Beitrag. Die Menschen, die die Insel lieben, können nicht verstehen, wie man die Natur so versauen kann.

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„Was für Ferkel“, kommentiert jemand.

„Unbegreiflich.“

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Das ist Fehmarn:

  • Fehmarn ist nach Rügen und Usedom die drittgrößte Insel Deutschlands
  • Es ist die einzige Ostsee-Insel Schleswig-Holsteins
  • Die Fehmarnsundbrücke, die Fehmarn mit dem Festland verbindet, ist 963 Meter lang
  • Fehmarn zählt rund 12.600 Einwohner
  • Auf der Insel gibt es vier Naturschutzgebiete
  • Der 17,6 Kilometer lange Fehmarnbelttunnel soll Fehmarn mit der dänischen Insel Lolland verbinden; die Eröffnung ist für 2029 geplant

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+++ Ostsee: Hier gibt es ein Riesen-Problem – jetzt kommt diese klare Forderung +++

„Typisch Mensch.“

Leider wahr.

Jemand schreibt: „Eine absolute Frechheit und einfach unglaublich diese stinkende Faulheit der Verursacher.“ Und ergänzt: „Hoffe aber, und das sei mir erlaubt, das es nicht den Touris oder Urlaubern wieder in die Schuhe geschoben wird.“

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Wer der Verursacher war, lässt sich schwer klären. Aber wer die Insel mag – und davon ist bei Urlaubern ja auszugehen –, behandelt sie hoffentlich nicht so. (jds)