Flensburg: Frau fährt an Schule vorbei – was andere Autofahrer tun, macht sie sauer

Eine Frau aus Flensburg war empört darüber, was andere Autofahrer gemacht haben. (Symbolbild)
Eine Frau aus Flensburg war empört darüber, was andere Autofahrer gemacht haben. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / blickwinkel & picture alliance / dpa (Montage MOIN.DE)

Es war eigentlich ein nett gemeinter Hinweis von anderen Autofahrern, den eine Frau aus Flensburg bekommen hat – doch er machte sie wütend. Eigentlich freuen sich viele, wenn ihnen das Gleiche passiert, doch dieser Fall ist ein spezieller.

Die Frau fuhr nämlich an einer Schule in Flensburg vorbei, an der eine Geschwindigkeit von 30 Stundenkilometern erlaubt ist.

Flensburg: Frau ist wütend auf andere Autofahrer

In einer Facebook-Gruppe für Menschen aus Flensburg berichtet sie, was dort passiert war und ihr überhaupt nicht gefiel.

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„Mich haben viele entgegenkommende Fahrzeuge vor einem Blitzer gewarnt. Leute, das finde ich unmöglich.“

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Das ist Flensburg:

  • Die kreisfreie Stadt Flensburg ist nach Kiel und Lübeck die drittgrößte Stadt im Bundesland Schleswig-Holstein
  • Flensburg liegt am Ende der Flensburger Förde, dem westlichsten Punkt der Ostsee, und an der nördlichen Grenze der Halbinsel Angeln
  • Die Hafenstadt gliedert sich in 13 Stadtteile und 38 statistische Bezirke
  • In Flensburg leben rund 90.000 Einwohner (Stand: Dezember 2019)
  • Die Stadt liegt direkt an der dänischen Grenze und galt lange Zeit als Zentrum der dänischen Minderheit. Heute leben rund 2.300 Dänen in Flensburg (Stand: Dezember 2019)
  • Bundesweit bekannt ist die Stadt vor allem durch die vom Kraftfahrt-Bundesamt gespeicherten „Punkte in Flensburg“

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Sie ist deshalb so empört, weil die 30er Zone, die an vielen Schulen gilt, „der Sicherheit unserer Kinder dient“, schreibt sie.

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Flensburg: „Hat man die Konsequenzen zu tragen“

Die Frau findet, dass, wenn jemand an der Schule zu schnell vorbei fahre, dann auch selber Schuld sei, wenn sie oder er geblitzt wird.

In der Facebook-Gruppe unter ihrem Beitrag gehen die Meinungen der Menschen auseinander. Manche finden es gut, dass andere Autofahrer darauf hinweisen. So schreibt eine Frau: „Wenn man zu schnell fährt, hat man die Konsequenzen zu tragen, aber Leute, die das auch noch vor Schulen machen, sollen richtig bezahlen.“

Ihr stimmen einige Gruppenmitglieder zu: „Es gibt viele Stellen, wo man über Sinn und Unsinn von Geschwindigkeitsbeschränkungen und deren Kontrollen streiten kann: Vor Schulen und Altenheimen ist das definitiv nicht der Fall.“

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Hitzige Diskussion in der Flensburg-Gruppe

Aber es gibt auch Flensburger, die es nicht fassen können, wie undankbar sich die Frau zeigt. „Meine Güte, wenn man keine anderen Sorgen hat!. Das Anblinken ist nur gut gemeint und es liegt auch immer noch beim Autofahrer, ob er die Warnung annimmt oder nicht“, schreibt einer.

„Ignorier doch einfach das Warnen, wenn es dich stört“, „Wie kann man so undankbar sein?“ oder „Oh man, ihr habt aber Probleme“, heißt es noch in den Kommentaren.

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Eine hitzige Diskussion, die die Frau da entfacht hat. Mit ihrer Meinung, dass man in der 30er Zone dennoch wegen der Sicherheit der Kinder langsamer fahren sollte, liegt sie richtig. (oa)