Flensburg: Polizist nimmt sich das Leben – laut Medienbericht soll er diese Tat begangen haben

Mit seiner Dienstwaffe hat ein Polizist aus Flensburg sich das Leben genommen (Symbolbild).
Mit seiner Dienstwaffe hat ein Polizist aus Flensburg sich das Leben genommen (Symbolbild).
Foto: picture alliance/dpa

Schockierende Szenen in Flensburg! Am Freitag hat ein junger Polizist sich mit seiner Dienstwaffe das Leben genommen. Die Staatsanwaltschaft bestätigt den Selbstmord.

Laut Medienberichten soll der 25-Jährige aus Flensburg zuvor eine schlimme Tat begangen haben.

Flensburg: Polizist in psychischem Ausnahmezustand

Der Vorfall ereignete sich hinter der Polizeiwache des 1. Reviers mitten in der Innenstadt von Flensburg. „Der 25 Jahre alte Beamte befand sich offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand und sah für sich keinen anderen Ausweg mehr“, sagte Oberstaatsanwalt Bernd Winterfeldt gegenüber MOIN.DE.

Die Spurensicherung am Tatort hat der Kriminaldauerdienst durchgeführt. Die weiteren Ermittlungen hat das Kommissariat 2 der Stadt übernommen. Eine Obduktion wurde nicht veranlasst, da die Todesursache eindeutig geklärt werden konnte und Fremdeinwirkung ausgeschlossen wird.

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Laut Staatsanwaltschaft haben Polizisten auch außerhalb des Dienstes jeder Zeit die Möglichkeit, auf die eigene Waffe zuzugreifen. Dies sei erforderlich, da die Beamten oft zu Spontaneinsätzen, Demonstrationen oder Bereitschaften alarmiert werden.

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Das ist Flensburg:

  • Die kreisfreie Stadt Flensburg ist nach Kiel und Lübeck die drittgrößte Stadt im Bundesland Schleswig-Holstein
  • Flensburg liegt am Ende der Flensburger Förde, dem westlichsten Punkt der Ostsee, und an der nördlichen Grenze der Halbinsel Angeln
  • Die Hafenstadt gliedert sich in 13 Stadtteile und 38 statistische Bezirke
  • In Flensburg leben rund 90.000 Einwohner (Stand: Dezember 2019)
  • Die Stadt liegt direkt an der dänischen Grenze und galt lange Zeit als Zentrum der dänischen Minderheit. Heute leben rund 2.300 Dänen in Flensburg (Stand: Dezember 2019)
  • Bundesweit bekannt ist die Stadt vor allem durch die vom Kraftfahrt-Bundesamt gespeicherten „Punkte in Flensburg“

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Flensburg: Bericht über Vergewaltigung

Zu den Hintergründen der Tat äußerte sich die Staatsanwaltschaft nicht. „Angaben zu dem möglichen Motiv werden aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes der beteiligten Personen nicht gemacht. Nach bisherigen Erkenntnissen haben sich vorher keinerlei Hinweise auf das Geschehen ergeben“, so Oberstaatsanwalt Winterfeldt.

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Wie „shz.de“ berichtet, soll sich der junge Polizist kurz zuvor mit einer Frau getroffen haben. Nachdem beide gemeinsam etwas getrunken hätten, soll der Beamte die Frau sexuell missbraucht haben. Die Frau soll bereits Anzeige bei der Kriminalpolizei erstattet haben. (mik)

------ Anmerkung der Redaktion ------

Aus verschiedenen Gründen berichten wir normalerweise nicht über Suizide oder Suizidversuche – außer, wenn diese durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit erfahren.

Wir möchten eindringlich darauf hinweisen: Wer unter Depressionen oder Selbstmordgedanken leidet oder jemanden kennt, der daran leidet, kann sich unter anderem bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr beraten lassen. Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.