Flensburg: Schwangere erlebte schreckliche Situation – jetzt sucht sie ihren Helfer

Mit ihrem Fahrrad hatte die damals Schwangere einen schweren Unfall (Symbolbild).
Mit ihrem Fahrrad hatte die damals Schwangere einen schweren Unfall (Symbolbild).
Foto: picture alliance/dpa

Im vergangenen Jahr hatte eine Frau einen schweren Unfall. Mit ihrem Fahrrad war die damals Schwangere im Hafen von Flensburg gestürzt.

Mehr als ein Jahr später ist sie nun auf der Suche nach dem Mann, der ihr damals zur Seite stand. In einem emotionalen Aufruf bittet sie Menschen aus Flensburg dabei um Hilfe.

Flensburg: Schwangere stürzt mit ihrem Fahrrad

In einer Facebook-Gruppe für Flensburger hat sich die Frau auf die Suche begeben. Zunächst berichtet sie, was im Mai 2020 passiert war.

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Damals sei sie schwanger und mit ihrem rosa Fahrrad unterwegs gewesen. Sie war zu diesem Zeitpunkt noch neu in der Stadt und sprach nur Englisch.

Plötzlich stürzte die junge Frau von ihrem Fahrrad. Ein Mann bekam das mit und eilte ihr sogleich zu Hilfe. „Er war derjenige, der anwesend war als es passierte und er nahm mich in sein Auto, obwohl ich blutete und fuhr mich in die Notaufnahme von Diako“, berichtet sie.

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Das ist Flensburg:

  • Die kreisfreie Stadt Flensburg ist nach Kiel und Lübeck die drittgrößte Stadt im Bundesland Schleswig-Holstein
  • Flensburg liegt am Ende der Flensburger Förde, dem westlichsten Punkt der Ostsee, und an der nördlichen Grenze der Halbinsel Angeln
  • Die Hafenstadt gliedert sich in 13 Stadtteile und 38 statistische Bezirke
  • In Flensburg leben rund 90.000 Einwohner (Stand: Dezember 2019)
  • Die Stadt liegt direkt an der dänischen Grenze und galt lange Zeit als Zentrum der dänischen Minderheit.
  • Heute leben rund 2.300 Dänen in Flensburg (Stand: Dezember 2019)
  • Bundesweit bekannt ist die Stadt vor allem durch die vom Kraftfahrt-Bundesamt gespeicherten „Punkte in Flensburg“

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Flensburg: Baby feiert seinen ersten Geburtstag

Aufgrund von Corona durfte der Helfer das Krankenhaus jedoch nicht betreten. Deshalb habe sie seinen Namen nie erfahren.

„Mein Mann und ich möchten uns für das, was Sie getan haben, bedanken“, schreibt die Frau aus Flensburg. Und die schönste Nachricht: „Wir möchten Ihnen auch mitteilen, dass das Baby überlebt hat und diesen Monat seinen ersten Geburtstag feiert.“

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Auf Facebook wurde der Suchbeitrag bereits mehr als 200 Mal geteilt. Viele Flensburger wünschen der jungen Frau viel Glück und Erfolg bei der Suche. Bleibt zu hoffen, dass sie ihren Helfer nach so langer Zeit findet. (mik)