Kiel: Mysteriöses Schiff kommt zurück – es hatte einen wichtigen Einsatz

Das Schiff „Homburg“ (links im Bild) kehrt am Dienstag nach Kiel zurück.
Das Schiff „Homburg“ (links im Bild) kehrt am Dienstag nach Kiel zurück.
Foto: picture-alliance/ dpa

Am Dienstag wird ein besonders Schiff in Kiel einlaufen: Die „Homburg“ kehrt von einem wichtigen Einsatz zurück. Drei Monate war die Crew auf Nordsee und Ostsee unterwegs.

Dabei war die Besatzung aus Kiel nicht alleine: Viele weitere Schiffe aus unterschiedlichen Nationen beteiligten sich an der Mission.

Kiel: „Homburg“ ging auch wichtige Mission

Die „Homburg“ beteiligte sich am Ständigen NATO-Minenabwehrverband SNMCMG 1. Gemeinsam mit Schiffen und Booten aus sieben weiteren NATO-Nationen trainierte die Besatzung unter Führung der US Navy in Nord- und Ostsee.

+++ Kiel: Krebskranke Kinder bekommen Wunsch erfüllt – „Wären gerne länger geblieben“ +++

Anfang Oktober wurde die Führung der NATO-Group dann an Polen übergeben. Neben seemännischen und anderen Verbandsübungen standen auch Einsätze zur Suche und Beseitigung von Munitionsaltlasten auf dem Programm.

Denn immer noch lagern auf dem Meeresgrund tonnenweise Munition aus den beiden Weltkriegen – seit Jahren schon ein gewaltiges Problem. Unterstützt wurde die Kieler Crew dabei von einem aus vier Soldaten bestehendes Minentaucherteam der portugiesischen Marine.

--------------

Das ist Kiel:

  • Kiel ist Landeshauptstadt und auch bevölkerungsreichste Stadt von Schleswig-Holstein
  • Hier leben rund 246.300 Menschen
  • Die Stadt ist ein bedeutender Stützpunkt der Marine
  • Kiel ist bekannt für den Handballverein THW Kiel und den Fußballclub Holstein Kiel
  • Jährlich lockt die Kieler Woche viele Besucher an

--------------

Die Einsatze fanden in den Küstengewässern vor den Niederlanden, Belgien und Frankreich sowie dem Vereinigten Königreich statt.

+++ Rügen: Bauarbeiter machen spektakulären Fund – er wird die Menschen lange beschäftigen +++

Besatzung aus Kiel durfte an Land gehen

„Eine Herausforderung in unserem Bordalltag stellt prinzipiell die Enge und die geringe Privatsphäre an Bord dar. Beherrschendes Thema war auch für uns die anhaltende COVID-19-Pandemie“, sagt Korvettenkapitän Florian Holzhüter.

------------

Mehr News aus Kiel und aus dem Norden:

------------

Angepasst an örtliche Inzidenzen und Neuerkrankungen der jeweiligen Länder machten es spezifische Landgangsregelungen in Teilen aber wieder möglich, dass die Soldaten ihr Boot unter Auflagen verlassen konnten.

+++ Jan Fedder: Das passiert jeden Tag an seinem Grab – „Er würde es lieben“ +++

Trotzdem freut sich die Besatzung mit Sicherheit auf den kurzen Urlaub, der sie bei der Ankunft in Kiel erwartet. (lh)