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Kiel: Mutter entdeckt Zettel an Spielplatz und kann es nicht fassen – „Brechreiz kaum unterdrücken“

Spielplatz mit Warnhinweis
Dieser Warnhinweis sorgte für Entsetzen bei den Eltern (Symbolbild). Foto: IMAGO / Kirchner-Media

Auf einem Spielplatz in Kiel verschlägt ein Aushang mit einem Warnhinweis Menschen den Atem.

Eine Mutter berichtete über den Hinweis einer Expertengruppe aus Kiel und über die Zustände des Spielplatzes – die Menschen konnten es einfach nicht fassen.

Kiel: Mutter äußert sich über die Zustände am Spielplatz

Als die Mutter mit ihrem Kind einen Spielplatz besuchen wollte, fiel ihr vor Ort ein Informationsblatt auf, welches in der Nähe aufgehängt worden ist. Auf dem Zettel stehen schockierende Zeilen.


Das ist Kiel:

  • Kiel ist Landeshauptstadt und auch bevölkerungsreichste Stadt von Schleswig-Holstein
  • Hier leben rund 246.300 Menschen
  • Die Stadt ist ein bedeutender Stützpunkt der Marine
  • Kiel ist bekannt für den Handballverein THW Kiel und den Fußballclub Holstein Kiel
  • Jährlich lockt die Kieler Woche viele Besucher an

„Leider ist es in der letzten Zeit vermehrt dazu gekommen, dass Spritzbesteck bzw. Konsumutensilien für den Drogengebrauch auf dem Spielplatz gefunden wurden“. Beim Lesen gehen einem sofort schlimme Bilder durch den Kopf, man mag gar nicht darüber nachdenken, was hier passieren könnte.

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Der Kontaktladen „Claro“ aus Kiel, welcher das Infoblatt am Spielplatz im Kronshagener Weg ausgehängt hatte, ist eine kleine Anlauf- und Beratungsstelle und ein Treffpunkt für Konsumenten illegaler Drogen. Hier sollen sich Konsumenten melden. Auch Eltern sollen sich bei „Claro“ melden, falls sie wieder Konsumutensilien auf dem Spielplatz entdecken.

Auch wird geraten, die Bereiche am Spielplatz gründlich abzusuchen. „Bitte schauen Sie dennoch überall genau nach (Rutsche, Sitzmöglichkeiten, Nischen, etc.) BEVOR Sie Ihre Kinder spielen lassen“, lautet der Hinweis vom Team „Claro“ auf dem Zettel.

Kiel: Auch andere Eltern zeigen sich entsetzt

In den sozialen Medien sorgt der Vorfall für ordentlich Entsetzen bei Eltern. Eine Nutzerin schreibt, dass sie vor allem Traurigkeit verspüre, die Konsumenten jedoch meist gar nicht mehr die möglichen Folgen ihres Handelns verstehen würden.

Eine andere Frau äußert sich gegenteilig. „Sucht hin oder her, aber dann kann man sich andere Orte aussuchen zum Konsumieren“. Am deutlichsten wurde eine Mutter auf Facebook: „Bin ich die Einzige, die bei dem Gedanken daran den inneren Brechreiz kaum unterdrücken kann?“, heißt es in den Kommentaren unter dem Beitrag.


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Wenn überhaupt nur unter besonderer Vorsicht sollte also in Zukunft der Spielplatz im Kronshagener Weg Kiel genutzt werden.