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Lübeck: Ostsee-Hochwasser erreicht Altstadt! Gemeinde handelt sofort

Wassermassen überfluten ganze Ortschaften an der Ostsee. In Lübeck wird es jetzt richtig ernst.

© Andre Lenthe

Rügen: Heftige Wassermassen

Auf der Insel Rügen kamen heftige Wassermassen herunter.

In vielen Teilen Deutschlands herrscht Chaos. Der Regen wird nicht weniger und das Hochwasser verschluckt an der Ostsee fast ganze Ortschaften. Die Lage ist in Lübeck dramatisch!

Auch an der Ostsee bekommen nun die ersten Städte größere Probleme mit den Wassermassen. Die Altstadt von Lübeck wurde nun überraschend vom Hochwasser erreicht. Die Gemeinde vor Ort handelt sofort!

Lübeck: Dauerregen und Wind sorgen für überschwemmte Straßen

Durch das anhaltend schlechte Wetter und den Dauerregen erreichte nun auf die Lübecker Altstadt zunehmend das Hochwasser. Der Pegelstand an der Lübecker Obertrave erreichte gegen 11.45 Uhr einen neuen Höchststand von 6,08 Meter. Das entspricht rund 1,20 Meter über dem mittleren Wasserstand.

Das Hochwasser hat nun auch die Lübecker Altstadt erreicht. Erste Fahrzeuge müssen abgeschleppt werden. Foto: Andre Lenthe

Doch die Ordnungsbehörden der Städte und Gemeinden wurde sofort aktiv und sperrte schon einige Straßen in Lübeck. Außerdem wurden Abschleppdienste organisiert, die nun die letzten Autos im Bereich des Hafens in der Altstadt abschleppen, damit diese Autos nicht noch zur Gefahr werden.

+++ Ostsee: Hochwasser-Lage spitzt sich dramatisch zu! Überlastung droht +++

Lübeck: Nächste Woche bringt Hoffnung

In den kommenden Tagen müssen sich die Menschen aus Lübeck an der Ostsee weiterhin vorsichtig verhalten und gefährdete Gebiete meiden. Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmer darum mit großer Vorsicht zu agieren und überschwemmte Gebiete zu umfahren.

Diese Fahrzeuge sind enorm vom Hochwasser bedroht. Foto: Andre Lenthe

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Doch zum Ende der Kalenderwoche eins wird es kälter an der Ostsee und der Niederschlag deutlich weniger. Somit können die Bewohner, aber auch die Behörden in Lübeck ein wenig durchatmen und auf Besserung der Hochwasser-Lage hoffen. Die Gefahr ist allerdings noch lange nicht gebannt.