Lübeck: Dreistes Manöver! Autos bilden Rettungsgasse – es kommt, was kommen muss

Bei Lübeck haben sich Autofahrer im Stau korrekt verhalten – bis auf einen (Symbolbild).
Bei Lübeck haben sich Autofahrer im Stau korrekt verhalten – bis auf einen (Symbolbild).
Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Es ist eigentlich so einfach: Bei Stau eine Rettungsgasse bilden und diese einfach frei halten. Doch bei Lübeck hat die freie Bahn einen Autofahrer zu einem dreisten Manöver bewegt.

Die anderen Verkehrsteilnehmer meldeten den Mann sofort bei der Polizei Lübeck.

Lübeck: Verbotene Tat auf der Autobahn

Wie die Polizei mitteilte, staute sich am Freitagnachmittag der Verkehr auf der BAB1 bei Pansdorf in Fahrtrichtung Süden. Plötzlich stürmte ein ungeduldiger Fahrer durch die gebildete Rettungsgasse, um schneller voran zu kommen.

Mit seiner Sattelzugmaschine missbrauchte der 43-Jährige die Rettungsgasse. Mehrere Verkehrsteilnehmer riefen die Polizei.

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Das ist Lübeck:

  • Flächenmäßig ist Lübeck die größte Stadt Schleswig-Holsteins
  • Das geschlossene Stadtbild wurde 1987 von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt
  • Die Hansestadt zählt 1800 denkmalgeschützte Gebäude
  • Lübeck zählt rund 220.000 Einwohner

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Lübeck: Der Fahrer wurde bestraft

Als die Beamten den Täter erreichten, war er mit seinem Gespann in einem Gewerbegebiet in Ratekau.

Auf Druck seiner Firma soll der Fahrer die verbotene Rettungsgasse befahren haben.

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Der aus dem Ausland stammende Fahrer hat keinen Wohnsitz in Deutschland, deswegen wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von über 500 Euro festgesetzt, bestehend aus dem doppelten Bußgeldsatz sowie der Bearbeitungsgebühr.

Ergänzend dazu wird der Verstoß mit einem Punkt im Verkehrszentralregister in Flensburg geahndet. (mae)