Meer: Ostsee-Küste wie ausgestorben – aber jetzt gibt es große Neuigkeiten

Noch ist nichts los am Strand von Rügen – das dürfte sich schon bald ändern.
Noch ist nichts los am Strand von Rügen – das dürfte sich schon bald ändern.
Foto: IMAGO / Jens Koehler

Während sich die Nachrichten aus Schleswig-Holstein oder auch Niedersachsen mit gefüllten Urlaubsorten und ausgebuchten Unterkünften fast schon überschlagen, ist die Situation in Mecklenburg-Vorpommern eine ganz andere. Hier müssen sich die Menschen noch gedulden mit ihrer Sehnsucht nach dem Meer – allerdings nicht mehr lange.

Während am Pfingstwochenende auf Sylt schon der erste Strandabschnitt wegen Überfüllung wieder schließen musste und auch auf Fehmarn oder Norderney die Menschen bei gutem Wetter ans Meer gefahren sind und die Strände bevölkerten, ist die Lage in Warnemünde an der Ostsee eine ganz andere.

Gähnende Leere am Meer

Fast schon traurig sieht es aus, wie verlassen der Strand dort ist. Ein Portal für den beliebten Urlaubsort zeigte ein Foto am Pfingstmontag bei bestem Wetter und blauem Himmel. Normalerweise wäre hier jetzt einiges los.

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Doch um Menschen zu sehen, muss man sich schon ziemlich anstrengen. Nur vereinzelt sind ein paar Personen sichtbar auf dem Foto. „Gerüchte sind momentan im Umlauf, dass wir vielleicht schon ab dem 1. Juni wieder zu Euch reisen dürfen. Wir freuen uns auf das Meer“, heißt es in den Kommentaren unter dem Beitrag.

Und eine Frau schreibt: „Da wird sich in den nächsten Tagen viel ändern. Die Strandkorbvermieter und die Urlauber stehen in den Startlöchern. Und die Freude ist riesig, und so soll es sein. Freue mich so sehr auf ein Stückchen mehr Normalität und Lebensqualität.“

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Das ist die Ostsee:

  • auch Baltisches Meer genannt
  • die Ostsee ist das größte Brackwassermeer der Erde
  • die Fläche beträgt 412.500 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 459 Meter tief

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Schon bald zurück ans Meer?

Die Urlauber könnten möglicherweise tatsächlich Glück haben und doch schon Anfang Juni wieder nach Warnemünde und in die anderen Ostsee-Orte am Meer reisen dürfen. Eigentlich sollte das erst Mitte Juni wieder möglich sein.

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In der Nacht zum Dienstag bedankte sich jedoch die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, für das wackere Durchhalten der Bevölkerung während des Lockdowns. Am Ende schrieb sie: „Und auch der Tourismus wird eher möglich“.

Mittlerweile ist klar: Das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern öffnet am 4. Juni für den bundesweiten Übernachtungstourismus. Eine Woche später, am 11. Juni, sind dann auch wieder Tagesausflüge erlaubt. Besitzer von Ferienwohnungen und Booten sowie Dauercamper von außerhalb des Bundeslandes sind bereits am 28. Mai zugelassen.

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Wer in Mecklenburg-Vorpommern Urlaub machen will, muss bei der Anreise einen negativen Corona-Test vorlegen, der dann alle drei Tage aktualisiert werden muss.

Für viele kommt das alles dennoch zu spät. Wie sich auf Rügen und Usedom der Frust zuletzt entlud, kannst du >>> Hier lesen. (rg mit dpa)