MV: Mann rastet bei Corona-Kontrolle aus – dann fällt ein Schuss

Bei einer Verkehrskontrolle in Mecklenburg-Vorpommern (MV) rastet ein Autofahrer völlig aus (Symbolbild).
Bei einer Verkehrskontrolle in Mecklenburg-Vorpommern (MV) rastet ein Autofahrer völlig aus (Symbolbild).
Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

In Boldekow in Mecklenburg-Vorpommern (MV) haben Polizisten am Samstag eine Corona-Kontrolle durchgeführt. Dabei rastete ein Mann komplett aus.

Nachdem der 51-Jährige aus MV den Beamten seinen Führerschein vorgezeigt hatte, forderten die Polizisten ihn auf, aus dem Wagen zu steigen.

MV: Mann weigert sich

Das habe der Mann jedoch verweigert. Stattdessen verriegelte er seinen VW, startete den Motor und fuhr auf einen der eingesetzten Beamten zu.

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Dieser stand zu diesem Zeitpunkt direkt zwischen dem Pkw und einem Funkstreifenwagen. Da der Beamte befürchtete, von dem Fahrzeug angefahren und eingeklemmt zu werden, soll er seine Dienstwaffe gezogen und einen Warnschuss in die Luft abgegeben haben.

Daraufhin stoppte der 51-Jährige den Transporter und setzte laut Polizei zurück, um zu fliehen.

MV: Seitenscheibe eingeschlagen

Den Beamten gelang es daraufhin, die Seitenscheibe der Fahrertür einzuschlagen, den Mann aus dem Wagen zu holen und vorläufig festzunehmen. Bei der Festnahme wurde der Tatverdächtige leicht verletzt, die Polizisten blieben unversehrt.

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Gegen den Mann wurde eine Anzeige wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte erstattet.