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NDR: Konsequenzen beim Sender – drastischer Schritt steht unmittelbar bevor

Das ist der NDR

Die externe Überprüfung von Vorwürfen gegen Führungskräfte des Norddeutschen Rundfunks (NDR) in Kiel kann starten.

Der Landesrundfunkrat Schleswig-Holstein brachte die NDR-Prüfung durch eine Wirtschaftskanzlei auf den Weg, wie das unabhängige Kontrollgremium bei dem öffentlich-rechtlichen ARD-Sender nach einer Sitzung mitteilte.

Wie ausgewogen berichtete der NDR?

Landesrundfunkratsvorsitzende Laura Pooth teilte mit: „Es muss geklärt werden, ob die landespolitische Berichterstattung des Landesfunkhauses in Kiel ausgewogen war und ist und ob die bestehenden redaktionellen Regeln und Abläufe ausreichend sind, um eine unangemessene Einflussnahme auf die landespolitische Berichterstattung zu verhindern.“

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Die Bewertung der Ergebnisse, ob ein Verstoß gegen den NDR-Staatsvertrag vorliege, obliege nach der Untersuchung dem Landesrundfunkrat.

Flaggen vor dem NDR-Funkhaus in Kiel. Foto: IMAGO / penofoto

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Das Online-Medium „Business Insider“ und danach der „Stern“ hatten vor Wochen über Vorwürfe berichtet, wonach es unter anderem bei der Politik-Berichterstattung im Landesfunkhaus eine Art Filter durch die Vorgesetzten geben könnte.


Das ist der NDR:

  • Hinter dem NDR steckt der Norddeutsche Rundfunk
  • Der NDR ist seit 1954 Landesrundfunkanstalt für Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein
  • Zentralsitz des NDR ist in Hamburg
  • Mit seinem Programm deckt der NDR Fernsehen, Radio sowie Onlinedienste ab

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NDR-Verantwortliche zogen bereits Konsequenzen

Dabei ging es beispielsweise um ein Interview, das ein NDR-Journalist habe führen wollen, was seine Vorgesetzten aber abgelehnt hätten. Führungskräfte und Sender wiesen Vorwürfe eines politischen Filters zurück.


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Der Fall führte bereits zu personellen Konsequenzen: Landesfunkhausdirektor Volker Thormählen hat unbezahlten Urlaub genommen.

Der Chefredakteur in Kiel, Norbert Lorentzen, und die Politik-Verantwortliche Julia Stein hatten darum gebeten, sie bis auf weiteres von ihren bisherigen Aufgaben zu entbinden. Es gilt bis zur Aufklärung der Vorwürfe die Unschuldsvermutung. (dpa)

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