Neumünster: Schadenfreude bei der Polizei! Beamte lachen über DIESEN Kerl

Polizisten in Neumünster (Archivbild)
Polizisten in Neumünster (Archivbild)
Foto: imago

Besonderer Fall der Polizei Neumünster (Schleswig-Holstein). Oder besser: Besonderer TONfall...

Nach Einsätzen gibt die Polizei häufig selbst verfasste Meldungen heraus, um Medien und andere Interessierte über das Geschehene zu informieren. Aber diese aktuelle Nachricht der Polizei Neumünster ist anders als sonst. Der Titel: „Dumm gelaufen“.

Neumünster: Mann meldet Diebstahl und landet im Knast

Weiter geht es im Text dann so: „Am 16. Juni gegen 18 Uhr erschien ein 28-jähriger Mann auf dem 1. Polizeirevier Neumünster und wollte den Diebstahl seiner Geldbörse melden.“

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Der Diebstahl solle sich allerdings nicht in Neumünster zugetragen haben, sondern in Minden. Das kam den Beamten gleich komisch vor. Bei weiteren Nachfragen habe der Mann angegeben, dass der Diebstahl irgendwann im Mai passiert sein soll.

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Das ist Neumünster:

  • Neumünster ist eine kreisfreie Stadt im Zentrum von Schleswig-Holstein.
  • Mit rund 80.000 Einwohnern ist Neumünster nach Kiel, Lübeck und Flensburg die viertgrößte Stadt des Bundeslandes.
  • Neumünster ist als Pferdestadt bekannt.
  • Zum ersten Mal wurde Neumünster 1127 als Augustiner-Stift „Wippenthorp im Gau Faldera“ urkundlich erwähnt.
  • Im Tierpark Neumünster leben auf 24 Hektar Fläche rund 700 Tiere.

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Da der Mann keine Personalpapiere bei sich hatte, seien seine Angaben zur Person dann überprüft worden.

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Weiter im Text: „Der Mann gab an, in Neumünster gemeldet zu sein, dies stellte sich schnell als falsch heraus. Bei weiteren Ermittlungen zu seiner Person stellte sich dann heraus, dass gegen den Anzeigenden ein Haftbefehl bestand. Laut Haftbefehl sollte er eine Strafe von über 2.000 Euro bezahlen, ersatzweise wären ansonsten über 130 Tage Gefängnis fällig.“

Mann bekommt „neuen Wohnsitz“ in Kiel

Ende der Geschichte: Da der 28-Jährige das Geld nicht aufbringen konnte, wurde er direkt vom 1. Polizeirevier Neumünster in die Justizvollzugsanstalt nach Kiel gebracht, wo er – noch mal O-Ton aus der Polizeimeldung – „jetzt bis zum Winter seinen ersten Wohnsitz haben wird“.

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Polizisten haben manchmal also auch Spaß bei der Arbeit, wie schön. Ist aber auch wirklich nicht besonders clever gewesen... (jds)