Norderney: Beunruhigende Entdeckungen haben Folgen – jetzt knallt's!

Aktuell werden auf einer Sanbank zwischen Norderney und Juist Kampfmittel kontrolliert gesprengt (Symbolbild).
Aktuell werden auf einer Sanbank zwischen Norderney und Juist Kampfmittel kontrolliert gesprengt (Symbolbild).
Foto: IMAGO / Priller&Maug und picture alliance / Reiß

Explosive Stimmung auf Norderney. Aktuell kann es immer mal wieder zu einem lauten Knall kommen.

Bis Ende des Monats sollen zwischen Juist und Norderney nämlich Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg in die Luft gejagt werden, damit sie niemandem mehr gefährlich werden können.

Norderney: Auf der Insel sind Sprengungen geplant

Die Firma „Tennet“ ist für die Netzanbindung von Offshore-Windparks zuständig und muss deshalb verschiedene Kabel in den Sandbänken verlegen. Im Vorfeld wurde das Gebiet auf Kampfmittel untersucht. Wie die Stadt Norderney in einer Pressemitteilung bereits im März mitteilte, wurden zwölf Kampfmittel indentifiziert.

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Bis Ende April sollen diese nun im sicheren Rahmen unschädlich gemacht werden, sodass es in dem Gebiet zwischen Norderney und Juist zu zahlreichen Sprengungen kommen wird. Der Kampfmittelräumdienst Niedersachen hat bereits eine Sperrzone von mindestens 1.500 Metern um den Sprengplatz eingerichtet.

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Das ist Norderney:

  • Norderney ist eine der Ostfriesischen Inseln und liegt in der Nordsee
  • Norderney ist nach Borkum die zweitgrößte Insel dieser Inselgruppe
  • Norderney hat eine Fläche von 26,29 Quadratkilometern
  • Norderney ist eine Düneninsel, die mit der Zeit aus von der Meeresströmung angespültem Sand gewachsen ist

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Norderney: Segler und Wassersportler sollten das Gebiet meiden

Schaulustige werden dabei allerdings enttäuscht: Die Sprengungen werden vom Strand aus nämlich nicht zu sehen sein.

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Segler und Wassersportler haben den Bereich bis Ende April zu meiden. (pag)