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Nordsee: Gewaltiges Übel erreicht das Wattenmeer – Aufnahmen zeigen das Drama

Nordsee

Wie entstehen eigentlich Ebbe und Flut?

Es sind Bilder, die verstören. An der Nordsee zeichnet sich ein Drama ab, das nur bei Ebbe zu sehen ist – dann sein Ausmaß aber so richtig entfaltet.

Verbände an der Nordsee sind in Aufruhr, denn was sich da am Meeresboden abspielt, gilt vielen als schlechtes Omen…

Nordsee: Da blutet das Herz

Ganz Deutschland hat mit Dürre zu kämpfen, und auch vor dem Wattenmeer macht die große Trockenheit keinen Halt. Wie der Verein Jordsand derzeit mitteilt und mit hoher Dringlichkeit auch in den sozialen Netzwerken verbreitet, gibt es im Watt derzeit ein wahres Massensterben.

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Daten und Fakten zur Nordsee:

  • die Nordsee ist ein Randmeer des Atlantischen Ozeans
  • die Nordsee ist ein wichtiger Handelsweg und dient als Weg Mittel- und Nordeuropas zu den Weltmärkten
  • die Fläche beträgt 570.000 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 700 Meter tief

Massensterben an der Nordsee

Der Meeresboden ist übersäht mit Kadavern von Herzmuscheln. Es sind so viele, dass der grau-braune Sand beinahe nicht mehr zu sehen ist. Bis zum Horizont nur Muschelweiß.

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„Hier liegen Tausende tote und sterbende Herzmuscheln“, verkündet der Verein knapp und weist sogleich darauf hin, dass es genau so einen Massentod der gepanzerten Meerestiere schon einmal gab – und das erst vor Kurzem.

Das Wattenmeer der Nordsee: Hier lebt nichts mehr… (Archivbild) Foto: IMAGO / blickwinkel

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Nordsee: Am Ende bedroht es uns alle

„Bereits 2020 kam es zu einem Herzmuschelsterben im gesamten Wattenmeer – nun scheint sich dieses Ereignis zu wiederholen. Mit Hinblick auf den Klimawandel und den vermutlich immer häufiger werdenden Hitzesommern kein gutes Omen“, heißt es weiter.


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Denn die Weichtiere mit den kalkigen Klappen, die da zu Tausenden verendet sind, bringen ein ganzes Ökosystem ins Wanken: Zugvögel, die über das Wattenmeer hinwegziehen, sind auf Herzmuscheln als Nahrung angewiesen – um genug Fettreserven für ihren Flug anlegen zu können.

So deutlich, wie sich der Artenverlust hier ankündigt, vermögen es wohl nur wenige Bilder zu zeigen. Und das Sterben spielt sich direkt vor unserer Haustür ab…