Nordsee: Mann hält seltene Szene fest – „So ein Glück hatte ich noch nie“

Wer sich trotz Wind und grauem Wetter an die Nordsee wagt, wird möglicherweise mit besonderen Szenen belohnt.
Wer sich trotz Wind und grauem Wetter an die Nordsee wagt, wird möglicherweise mit besonderen Szenen belohnt.
Foto: picture alliance / Jochen Tack

Manchmal ist man einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort – so wie ein Mann kürzlich auf der Nordsee-Insel Sylt. Am Strand wurde er Zeuge eines seltenen Naturschauspiels.

Sofort griff der Nordsee-Fans zur Kamera. So konnte er die besonders Szene einfangen und mit anderen Küsten-Fans teilen.

Nordsee: Seehunde tummeln sich am Ellenbogen

Üblicherweise scheuen Seehunde die Nähe zu Menschen. Sie rasten auf Sandbänken im Wattenmeer oder an ruhigen Strandabschnitten an Land. Doch zwei von ihnen trauten sich am Mittwoch ganz besonders nah heran und tollten in der Brandung auf dem Sylter Ellenbogen umher.

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Ein Mann, der zufällig vor Ort war, hielt das Getümmel fest und teilte ein Video davon in einer Facebook-Gruppe. Fast wirkt es so, als würden die aufgeweckten Tiere zu ihm rüberschauen. „Mir zaubern sie immer ein Lächeln ins Gesicht“, kommentierte er seine Aufnahmen.

Nordsee: Vorsicht bei Seehund-Kontakt

Auch andere Insel-Fans erfreuen sich an dem Anblick. „Ist das süß“, findet eine Frau. „Wunderschön, super Aufnahme“, kommentiert eine andere. „Toll, so ein Glück hatte ich noch nie“, schreibt ein Mann.

„Wundervoll, ich habe sie auch total gerne. Passen wir auf sie auf“, regt eine Frau an. Ein guter Hinweis.

Bei der Sichtung von Seehunden und Robben am Strand gibt es Wichtiges zu beachten: Zu den Tieren sollte durchgehend ein Sicherheitsabstand von mindestens 200 Metern gehalten werden. Hunde müssen dringend angeleint werden.

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Sollten einsame Heuler, krank wirkende Seehunde oder Kegelrobben gesichtet werden, bittet die Schutzstation Wattenmeer in Hörnum unter der 045651-881093 um eine Benachrichtigung. (mik)