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Nordsee-Urlauber rastet völlig aus – seine Wut endet in dramatischer Tortur

Auf der Nordsee-Insel Wangerooge ist ein Tourist am Strand komplett ausgerastet. Der Grund dafür ist völlig banal.

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u00a9 Imago/Marc Schu00fcler, Polizei

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Sie gehören zu einem Urlaub an der Nordsee genauso dazu wie Strand, Wind und Wetter und natürlich das Meer: die Möwen. Die weißen Vögel mit dem spitzen Schrei sind an den Küsten in Norddeutschland einfach allgegenwärtig.

Viele Nordsee-Touristen haben eine besondere Freude an den weißen Vögeln, die sie in ihrer Heimat nicht so oft sehen. Und sie haben auch Freude an den frechen Gesichtern und dem oftmals nicht weniger frechen Auftreten der Möwen. Ein Mann auf Wangerooge wollte sich darauf aber so gar nicht einlassen. Er rastete völlig aus.

Nordsee: Passanten finden verletzte Möwe

Aber der Reihe nach: Bereits am Freitag (1. September) wurden Naturschützer auf Wangerooge verständigt. Passanten hatten eine verletzte Möwe am Hauptstrand entdeckt. Die Mitarbeiter wollten sich ein eigenes Bild machen und wurden fündig. Am Standabschnitt F wurde eine Silbermöwe mit gebrochenem Flügel entdeckt. Sie wies zudem blutige Verletzungen auf.

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Die verletze Möwe wurde auf der Nordsee-Insel Wangerooge gefunden. Foto: Polizei

Schnell wurde klar: Diese Verletzungen stammen nicht von einem Unfall, sondern von einem wütenden Nordsee-Touristen. Denn Augenzeugen berichteten, dass ein etwa 55 bis 60 Jahre alter Mann plötzlich mit einem Beachball-Schläger auf eine Möwe eingeschlagen haben soll. Dabei hatte er das Tier offenbar erwischt.

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Nordsee: Ausraster aus banalem Grund

Der Grund für den Ausraster ist dabei übrigens völlig banal – und am Nordseestrand auch ziemlich alltäglich. Die Möwe hatte es auf das Brötchen des Mannes abgesehen. Als der offenbar nicht aufmerksam genug war, schnappte sie sich den Leckerbissen und brachte den Touristen gegen sich auf.

Wer dieser Mann ist, ist übrigens noch unklar. Die Polizei auf Wangerooge sucht nach Zeugen des Vorfalls, um eine Anzeige gegen den Mann zu schreiben. Denn als wäre das Verletzen eines Tieres nicht schlimm genug, stehen Silbermöwen auch auf der Liste besonders geschützter Tierarten. Das könnte eine mögliche Strafe noch einmal erhöhen.


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Das Tier wurde von den Tierschützern übrigens laufen gelassen. Zum einen, weil es auf Wangerooge keinen Tierarzt gebe, zum anderen, weil es aufgrund des Fluchtinstinktes schwierig sei, verletzte Möwen einzufangen.