Ostsee: Ferienwohnungen stehen seit Monaten leer – jetzt wird vor DIESER großen Gefahr gewarnt!

Geschlossene Hotelanlagen in Lübeck-Travemünde
Geschlossene Hotelanlagen in Lübeck-Travemünde
Foto: IMAGO / Fotoagentur Nordlicht

In Lübeck an der Ostsee werden viele Ferienwohnungen und Hotels seit dem Beginn des Lockdowns nicht mehr genutzt.

Der Stillstand stellt jetzt zu einer Gefahr dar. Die Stadt an der Ostsee reagiert!

Ostsee: Ferienwohnungen stehen seit Monaten leer

Der Grund: Keime! Denn der Stillstand in den Trinkwasserleitungen kann laut der Stadt zu einer Verkeimung führen und krank machen. Die Stadt empfiehlt regelmäßige Spülungen.

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„Wird ein Gebäude längere Zeit nicht oder nur eingeschränkt genutzt, wird das Wasser in der Trinkwasserinstallation des Gebäudes nicht regelmäßig ausgetauscht“, heißt es in der Pressemitteilung des Bereichs Umwelt, Natur und Verbraucherschutz der Hansestadt Lübeck.

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Das ist die Ostsee:

  • auch Baltisches Meer genannt
  • die Ostsee ist das größte Brackwassermeer der Erde
  • die Fläche beträgt 412.500 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 459 Meter tief

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Und weiter: „Das lange Verbleiben des Wassers in den Leitungen kann zu einer Verkeimung, also zu einem Vermehren von Bakterien in den Trinkwasserleitungen führen.“

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Ostsee: Erhöhtes Erkrankungsrisiko

Laut der Stadt ist die „einwandfreie Beschaffenheit des Trinkwassers gemäß Trinkwasserverordnung nicht mehr sicher gewährleistet“, wenn die Ferienwohnungen, Hotels oder Restaurants ihren Betrieb wieder aufnehmen.

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Das kann zu einem erhöhten Erkrankungsrisiko führen, zum Beispiel durch Legionellen. Das sind Umweltkeime, die in geringer Anzahl auch im Grundwasser vorkommen, so das Kieler Gesundheitsministerium.

Sollte man die Wasserleitungen längere Zeit nicht mehr nutzen, vermehren sich die Keime und werden so zu einer Gefahr für den Menschen. Legionellen wurden daher in die verpflichtenden Untersuchungen nach der Trinkwasserverordnung aufgenommen.

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Ostsee: Einfache Maßnahmen helfen

Doch mit einfachen Maßnahmen kann die Gefahr einer Erkrankung vorgebeugt werden. Die Stadt empfiehlt daher:

„In der Zeit, in der ein Gebäude nicht oder nur eingeschränkt genutzt wird, ist das Leitungsnetz mindestens alle 72 Stunden zu spülen. Noch besser sind kürzere Spülintervalle, die einem Normalbetrieb nahekommen.“

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Das betrifft sowohl die Warmwasser- als auch die Kaltwasserinstallation. „Es sollte darauf geachtet werden, mehrere Entnahmestellen gleichzeitig voll zu öffnen, um auch in den Hauptleitungen eine effektive Bewegung des Trinkwassers zu erreichen. Wenn sich das Wasser deutlich kühler oder, im Fall von Warmwasser, heiß anfühlt, kann eine Durchspülung angenommen werden.“ (oa)

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Die komplette Pressemitteilung der Stadt Lübeck zu den Verkeimungen in der Trinkwasserleitung kannst du >>> hier lesen.