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Ostsee: Klare Verbote! Wenn du diese Kennzeichen siehst, ruf die Polizei

Aufgepasst! Regional gibt es große Unterschiede zwischen geltenden Regelungen. Diese Zeichen auf dem Auto sind an der Ostsee-Küste verboten.

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Die Ostsee: 5 Fakten über das Baltische Meer

Die Ostsee hat eine Fläche von 412.000 Quadratkilometer. Die tiefste Stelle in der Ostsee beträgt 459 Meter. Im Durschnitt ist das Meer etwa 52 Meter tief. Im Englischen und in vielen anderen Sprachen bezeichnet man die Ostsee als Baltische See oder als Baltisches Meer.

Die Temperaturen steigen langsam wieder und geben einen ersten Vorgeschmack auf den Sommer. Für viele Grund genug, sich ins Auto zu setzen und hoch an die Ostsee-Küste zu fahren. Doch aufgepasst: Regional gelten unterschiedliche Gesetze und Vorschriften…

Hier gibt es den Überblick, wo, welche Buchstaben auf dem Kennzeichen zugelassen werden. Diese Kennzeichen-Kombinationen sind an der Ostsee nicht erlaubt!

Ostsee: Hier gelten diese Verbote

Man denkt es kaum, aber Kennzeichen stehen regelmäßig im Mittelpunkt gesellschaftlicher und politischer Debatten – auch an der Ostsee. Nur rund 20 Euro kostet es, ein Wunschkennzeichen zu beantragen. Doch immer wieder wird dieses Angebot von vereinzelten Personen missbräuchlich verwendet. Diese Buchstaben-Kombinationen verstoßen gegen das Gesetz.

Bundesweit sind bestimmte Codes der rechten Szene auf Kennzeichen verboten. Darunter fallen vor allem solche mit Bezügen zum Nationalsozialismus: „NS“ (Nationalsozialismus), „SS“ (Schutzstaffel), „KZ“ (Konzentrationslager), „SA“ (Sturmabteilung). Auch in vielen Gemeinden an der mecklenburgischen Ostsee-Küste seien zudem Zahlenkombinationen wie 88 und 18 nicht erlaubt. Die 88 steht für die Buchstaben „HH“ – „Heil Hitler“. Die 18 steht für die Buchstaben „AH“ – „Adolf Hitler“. Konkret können die einzelnen Landkreise und Städte jedoch selbst festlegen, was zugelassen werden darf.

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Ostsee: „Wir sollten es besser lassen“

Bei den Nachbarn in Schleswig-Holstein werden bereits seit Jahren noch härtere Schritte diskutiert. So fordern einige Fraktionen des Öfteren nicht nur Neuzulassungen einzuschränken, sondern auch gegen bereits zugelassene Kennzeichen vorzugehen. Bisher waren die Vorstöße jedoch an möglichen Kosten- und Aufwands-Fragen gescheitert. Bereits Verkehrsminister Bernd Buchholz hatte im Oktober 2017 argumentiert: „Wir sollten es besser lassen, immer wieder neue Codes zu verbieten.“


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Zuletzt war die Debatte auch in einigen deutschen Städten und Gemeinden aufgekommen, die das Zeichen „Z“ auf Kennzeichen verboten hatten. Hintergrund ist, dass das „Z“ als Symbol für die Unterstützung Russlands im Krieg gegen die Ukraine symbolisiert und auf zahlreichen russischen Panzern und Militärfahrzeugen abgebildet ist.