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Ostsee: Schwesig muss zittern! AfD-Beben drängt die SPD an die Wand

Ein Wahltag zum Vergessen für die SPD in Mecklenburg-Vorpommern! So haben die Menschen an der Ostsee abgestimmt. Muss Schwesig jetzt zittern?

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Phänomen am Ostsee-Strand von Rügen

Frau beobachtet ungewöhnliches Phänomen am Strand

Neben der Europawahl fanden in Mecklenburg-Vorpommern am Sonntag, dem 9. Juni, auch die Kommunalwahlen statt. Das vorläufige Ergebnis steht jetzt fest. So haben die Menschen über die regionale Politik an der Ostsee abgestimmt.

Die Stimmen der Kommunalwahl 2024 in Mecklenburg-Vorpommern sind fast vollständig ausgezählt. Schon jetzt steht fest: Für Ministerin Manuela Schwesig und ihre SPD-Kollegen könnte es an der Ostsee in Zukunft unangenehmer werden!

Ostsee: SPD kann an der Wahlurne nicht überzeugen

Neben der Europawahl fanden in acht deutschen Bundesländern gleichzeitig die Kommunalwahlen statt, auch in Mecklenburg-Vorpommern an der Ostsee. Zwar sind die Stimmen noch nicht vollständig ausgezählt, doch ein klarer Trend ist bereits zu erkennen: Die AFD kann im Osten mächtig abräumen.

Bei den Kommunalwahlen 2024 in Mecklenburg-Vorpommern konnte die AFD in drei Landkreisen, sowie den großen Städten Rostock und Schwerin stärkste Kraft werden. In den restlichen Teilen des Landes konnte die CDU das Rennen für sich entscheiden, so beispielsweise auf Rügen.

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Die stärksten Ergebnisse erzielte die AFD mit etwa 29,6 Prozent in Vorpommern-Greifswald und mit 29,8 Prozent in der Mecklenburgischen Seenplatte. Die SPD wird trotz Verlusten von 2,7 Prozentpunkten mit 12,7 Prozent drittstärkste Kraft. Das kräftigste Minus muss die Linkspartei hinnehmen: Sie rutscht von 16,3 Prozent der Stimmen im Jahr 2019 auf nun nur noch 8,8 Prozent.

Ostsee: „Es muss uns allen zu denken geben“

Nur drittstärkste Kraft ist sicherlich auch für SPD-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig kein positives Signal. Für sie und ihre Partei war der gesamte Wahltag, wohl einer zum Vergessen. „Es muss uns allen zu denken geben, dass die AfD vermutlich in allen ostdeutschen Ländern stärkste Kraft geworden ist. Keine demokratische Partei kann sich heute als Sieger fühlen“, sagte Schwesig gegenüber Medienvertretern am Sonntagabend über das Ergebnis der Europawahl.


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