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Ostsee: Gratis-Angebot in Küstenorten soll starten – doch es gibt eine Herausforderung

Ostsee: Gratis-Angebot in Küstenorten soll starten – doch es gibt eine Herausforderung

© imago images/Volker Preußer

Nordsee vs. Ostsee: Das unterscheidet beide voneinander

Was sind die Unterschiede zwischen Nord- und Ostsee?

Kostenlos mit Bus und Bahn an der Ostsee-Küste unterwegs sein? Das klingt eigentlich eher nach einem Traum.

Doch einige Orte an der Ostsee schlossen sich zusammen, um genau diesen zu verwirklichen. Jetzt gibt es aber eine Herausforderung, die alles verzögert.

Ostsee: „Unbeschwert unterwegs“-Projekt mit Herausforderungen

Dreizehn Orte zwischen Kiel und Travemünde hätten sich für das Pilotprojekt zusammengeschlossen, berichtet der „SHZ“.

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Das Projekt mit dem Namen „Unbeschwert unterwegs – mobil mit der Ostseecard“ solle Urlaub in Schleswig-Holstein noch attraktiver machen. Denn statt sich jedes Mal einen Fahrschein für den Nahverkehr zu kaufen, würden Touristen zukünftig nur ihre „Ostseecard“ vorzeigen müssen.

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10 Tipps für Urlaub an der Ostsee:

  • Rügen
  • Bornholm
  • Usedom
  • Hiddensee
  • Fischland-Darß-Zingst
  • Poel
  • Heiligendamm
  • Timmendorfer Strand
  • Fehmarn
  • Hohwachter Bucht

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Dann könnte es mit der „Ostseecards“ kostenlos mit Bus und Bahn an die unterschiedlichsten Küstenorte gehen. Im Gegenzug erhöhe sich lediglich die Kurtaxe um 50 Cent.

Ostsee: Karte muss fälschungssicher sein

Eigentlich habe der Traum des kostenlosen Nahverkehrs schon nächstes Jahr Realität werden sollen, doch jetzt kam etwas dazwischen.

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Denn die „Ostseecard“ muss „fälschungssicher sein“, erklärt der Geschäftsführer vom Ostsee Tourismus Service dem „SHZ“. „Mit Hologramm“, solle sie deshalb sein. Dafür sei noch eine Ausschreibung nötig, die mit den Busunternehmen und der Deutschen Bahn abgestimmt werden müsse.

Außerdem würden Satzungen noch angepasst werden müssen und ein Kooperationsvertrag müsse abgeschlossen werden.

Ostsee-Projekt wird verschoben – Urlauber müssen sich gedulden

Auf Grund dieser Herausforderungen hätten sich Bürgermeister und Kommunen dazu entschieden, das Projekt um ein Jahr zu verschieben.

Der Traum vom kostenlosen Bahn- und Busfahren an die Ostseeküste braucht also noch ein bisschen länger als eigentlich geplant, bis er umgesetzt werden kann und Urlauber brauchen dementsprechend noch ein wenig Geduld.

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Wenn die „Ostseecard“ 2023 dann aber endlich auch ein Hologramm hat, kann der Sache aber hoffentlich nichts mehr im Weg stehen! (fk)