Ostsee: Segelyacht läuft mit Wasser voll – Retter kommen erst in letzter Minute

Der Seenotrettungskreuzer „Nis Randers“ musste am Samstag zu einem Notfall auf der Ostsee ausrücken.
Der Seenotrettungskreuzer „Nis Randers“ musste am Samstag zu einem Notfall auf der Ostsee ausrücken.
Foto: Die Seenotretter – DGzRS

Am Samstagabendabend waren einige Segler mit einer zehn Meter langen Jacht vor der Ostsee-Küste Hiddensees unterwegs, als es an Bord plötzlich einen Notfall gab.

Zwar konnten die Sportler die Lage zunächst unter Kontrolle halten, doch mit jeder Minute wurde es für und das Boot auf der Ostsee brenzliger.

Ostsee: Wasser dringt in Segelyacht ein

Was war passiert? Über das Stevenrohr, durch das die Antriebswelle des Propellers führt, drang Wasser in den Maschinenraum des Schiffes ein. Sofort alarmierte ein Skipper die Seenotretter.

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Zu diesem Zeitpunkt befand sich die Truppe ungefähr acht Seemeilen (15 Kilometer) westlich von Hiddensee. Bis zu diesem Zeitpunkt war es den drei Seglern gelungen, durch Pumpen den Wassereinbruch unter Kontrolle zu halten.

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Das ist die Ostsee:

  • auch Baltisches Meer genannt
  • die Ostsee ist das größte Brackwassermeer der Erde
  • die Fläche beträgt 412.500 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 459 Meter tief

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Ostsee: Retter kommen in letzter Minute

Lange wäre es aber nicht mehr gutgegangen. Die Stromversorgung war bereits beeinträchtigt, das Funkgerät funktionierte nicht mehr zuverlässig. Auch die Kommunikation über Mobilfunk war kaum möglich.

Als der Seenotrettungskreuzer „Nis Randers“ der Station Darßer Ort die Segler erreichte, waren die Positionslichter schon „extrem schwach geworden“, wie die Retter in Nachhinein berichten.

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Das Tochterboot „Uwe“ nahm die Yacht auf der Ostsee in Schlepp und bracht sie in Barhöft sicher an Land. (lh)