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Ostsee: Sturm an der Küste sorgt für bittere Enttäuschung – Urlauber hatten große Hoffnung

Stürme an den Küsten sind oft mit Sorgen verbunden. Doch Ostsee-Urlaube hegen wahre Hoffnung, die in Enttäuschung ausschlägt. Was steckt dahinter?

© IMAGO / Rolf Zöllner

Usedom: Woher die Insel ihren Namen hat

Nach Rügen ist Usedom die zweitgrößte Insel Deutschlands. Die Insel an der Pommerschen Bucht hat 76.500 Einwohner. Sie ist zum Großteil Deutsch, jedoch ist auch ein Teil im Osten von ihr bereits polnisch. Gelegen an der Ostsee ist sie ein absoluter Touristenmagnet.

Mit einem Sturmtief, wie es mit „Zacharias“ am Montag (7. August) einbrach, kommen meist positive, wie negative Folgen einher. So zeigten sich an der Ostsee beispielsweise chaotische Zustände an den Stränden (hier mehr).

Ein positiver Aspekt des Sturms blieb für einige Ostsee-Urlauber traurigerweise aus. Sie sind enttäuscht.

Ostsee: Strandspaziergang entpuppt sich als Niete

Mit einem gewissen Ziel schlenderten Urlauber am Dienstagmorgen nach dem Sturmtief „Zacharias“ am Strand entlang: Die Ostsee spült bei wilderem Wetter ab und an wahre Schätze an den Sandstrand der Küste.

Bernstein, auch „Gold des Nordens“ genannt, kann das ganze Jahr über an den Stränden der Ostsee gefunden werden. Die besten Chancen, Bernstein zu finden, sind jedoch nach stürmischen Wetterbedingungen, wenn die Wellen das am Strand liegende Material bewegen und freilegen können.

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Darauf hoffte auch unter anderem eine Frau auf der Urlaubs-Insel Usedom. Am Strand von Zinnowitz ging ihr Spaziergang aber leider erfolglos aus. Sie hatte sich auf die Suche nach Bernstein oder anderen Spülfunden gemacht, wie sie auf Facebook berichtete. Wenn schon schlechtes Wetter im Urlaub, dann kann man sich dieses auch zunutze machen, oder?


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Der Sturm ist allerdings noch aktiv, weisen mehrere Insulaner hin. Erst zum späteren Zeitpunkt seien Strandfunde möglich. Andere geben den Tipp, im Seetang und in den Algen zu suchen. Während neben der Urlauberin auch einige andere laut Kommentaren in den sozialen Medien noch leer ausgingen, hatten andere schon mehr Glück. Die Chancen sind auf jeden Fall da.