Pinneberg: Schon wieder ein blutiger Fund! Mann hat dringliche Botschaft an Hundehalter

In Pinneberg gibt es bereits zum zweiten Mal Ärger aufgrund frei laufender Hunde (Symbolbild).
In Pinneberg gibt es bereits zum zweiten Mal Ärger aufgrund frei laufender Hunde (Symbolbild).
Foto: imago images/Blaulicht News

Es ist bereits das zweite Mal innerhalb kurzer Zeit, dass im Kreis Pinneberg ein blutiger Fund gemacht wurde!

Nachdem ein Jäger in Schenefeld im Kreis Pinneberg ein totes, schwangeres Reh aufgefunden hatte (MOIN.DE berichtete), macht ein weiterer Jäger nun eine ähnliche Entdeckung. Die Täter in beiden Fällen: Hunde.

Pinneberg: Nächster blutiger Fund im Landkreis

Ein weiterer Jäger, diesmal aus Borstel-Hohenraden im Kreis Pinneberg, meldete einen tödlichen Angriff auf ein Reh in der Nähe des Wollnysees (Das „Pinneberger Tageblatt“ berichtet).

An der Kehle des Tieres: mehrfache Bissspuren. Dafür verantwortlich soll ein wildernder Hund gewesen sein. Um auf die Gefahr, die vom eigenen Tier ausgehen könne, zu verdeutlichen, platzierte der Jäger das tote Tier demonstrativ auf einem Parkplatz:

„Wer glaubt, mein Hund macht so etwas nicht, der kann sich hier vom Gegenteil überzeugen“, teilt der Jäger Günther Heitmann dem „Pinneberger Tageblatt“ mit.

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Mit dieser Aktion wolle er keinesfalls schocken, sondern eher für das Thema sensibilisieren, da die Brutzeit bereits begonnen habe und deshalb insbesondere Rehkitze von herumwildernden Hunden gefährdet seien.

Pinneberg: Jäger warnt vor dieser Gefahr

Aktuell gebe es keinen Leinenzwang in den Wäldern von Schleswig-Holstein, allerdings warnt der Jäger vor den Gefahren, wenn ein Hund einmal Wild verfolgt oder es sogar angreift.

Dann sei der Jagdtrieb geweckt und das Tier würde zum Wiederholungstäter werden.

Und zusätzlich erklärt er: Sollte sich ein Hund der Kontrolle seines Besitzers entzogen haben und einem Wildtier nachgehen, könne der Vierbeiner sogar vom Jäger erschossen werden.

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Sein Appell deshalb: Hundehalter müssen zur Einsicht kommen. (pag)