Stralsund: Frau verliert 72.000 Euro – weil sie diesem Mann vertraute! Eine schlimme Geschichte

Zu viel Vertrauen schenkte eine Frau aus Stralsund einem Mann im Internet (Symbolfoto).
Zu viel Vertrauen schenkte eine Frau aus Stralsund einem Mann im Internet (Symbolfoto).
Foto: IMAGO / Andre Gschweng / Panthermedia

Internet Freundschaften sind heutzutage keine Seltenheit mehr. So manch einer hat sogar schon seine große Liebe über das World Wide Web gefunden. In Stralsund ging das einer Frau leider nicht so.

Für sie endete die Freundschaft statt in der Kirche bei der Polizei. Verloren hatte die Frau aus Stralsund nicht nur ihre Internetfreundschaft, sondern auch sehr viel Geld.

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Stralsund: Frau wird betrogen

Die 52- Jährige freundete sich mit dem angeblichen Amerikaner „Philip“ im April über Facebook an, berichtet das Polizeipräsidium Neubrandenburg. Er behauptete ihr gegenüber, als UN-Arzt im Jemen tätig zu sein. Leider käme er aber gerade nicht an sein Konto, weshalb er sie um Geld bat.

Im Mai überwies die Frau 10.000 Euro an ihn. Später zahlte sie für den angeblichen Amerikaner über 50.000 Euro Zollgebühren und übernahm auch noch andere Kosten.

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Das ist Stralsund:

  • Die Hansestadt Stralsund befindet sich im Nordosten von Deutschland und ist als die älteste Stadt Pommerns.
  • Rund 60.000 Menschen leben in Stralsund.
  • Als Gründungsmitglied der Hanse gelangte die Stadt einst zu erheblichem Wohlstand.
  • Die Altstadt zählt seit 2002 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
  • Der wichtigste Wirtschaftszweig der Hansestadt ist inzwischen der Tourismus. Stralsund zieht viele Urlauber an und ist mit seiner Lage in der südlichen Ostsee-Region ein optimaler Ausgangspunkt für Touristen.
  • Über die Rügenbrücke ist Stralsund direkt mit der Ostsee-Insel verbunden, weshalb sie auch als „Tor zur Insel Rügen“ bezeichnet wird.

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Insgesamt gab sie 72.000 Euro für ihren Facebook-Freund aus, der sich dann aber leider als Schwindler entpuppte. Als sie bemerkte, dass „Philip“ auch einer Freundin von ihr auf Facebook folgte, wurde sie skeptisch.

Nach einem kurzen Austausch war klar: Beiden Frauen war die gleiche Geschichte erzählt worden. Die Beschädigte brach den Kontakt zu „Philip“ ab und schaltete die Polizei ein.

Stralsund: DAS steckte dahinter

Sie war Opfer eines sogenannten Liebesbetrugs geworden. Der angebliche Amerikaner war vermutlich gar kein Amerikaner, hatte ihr Lügen erzählt und sich nur mit ihr angefreundet, um an ihr Geld zu kommen.

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Erst Ende Juli hatte ein Mann in der Nähe von Stralsund bei einem Liebesbetrug fast 40.000 Euro verloren. Liebesbetrüge sind demnach kein Einzelfall.

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So nett es also auch ist, Leute aus aller Welt über das Internet kennenzulernen, man sollte trotzdem immer aufpassen, mit wem man da schreibt. Und natürlich nie Geld an Fremde überweisen! (fk)