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Sylt: Illegales Treiben auf Luxus-Insel – „Ich will das von den Hacken haben“

Der schöne Schein der Insel Sylt bröckelt gewaltig! Jetzt weht auf der Promi-Insel ein harter Wind und setzt Betreiber offenbar unter Druck.

© Imago / Ingo Kutsche

Sylt: Fünf überraschende Fakten zur Insel

Sylt ist eines der beliebtesten Reiseziele in Deutschland. Wir haben fünf überraschende Fakten zur Insel gesammelt.

Sylt, die Insel der Schönen und Reichen! Ob Promis oder Otto Normalverbraucher – zig Tausende Sylt-Besucher zieht es jährlich auf die glänzende Insel in der Nordsee.

Allerdings ist nicht immer alles Gold was glänzt! Der schöne Schein bröckelt auf Sylt…

Sylt: Raus aus der Illegalität

Aus der Illegalität wollen jetzt Ferienwohnungen-Betreiber! Wie viele Ferienwohnungen auf Sylt illegal betrieben werden, ist unklar. Denn offizielle Zahlen gibt es nicht! Mindestens dreistellig soll die Anzahl der Objekte sein, die als Dauerwohnung genehmigt wurden, jetzt aber völlig rechtswidrig als Ferienwohnung genutzt und vermietet werden, laut eines Beitrags von der Facebook-Seite „Merret reicht’s – Aus Liebe zu Sylt“.

Auf der Promi-Insel weht, seitdem Kreisbaudirektor Burkhard Jansen angekündigt hat, gegen diese illegale Ferienvermietung hart durchzugreifen, ein anderer Wind! Einiges ist jetzt in Bewegung und soll gegen die Illegalität steuern. Der Facebookseiten-Inhaber von „Merret reicht’s – Aus Liebe zu Sylt“ tritt nun mit einigen Eigentümern in Kontakt. Denen seien bereits Nutzungsuntersagungen und Stilllegungsbescheide ins Haus geflattert. Die Kontrollen durch den Kreis laufen inzwischen und zeigen erste Ergebnisse, so Merret.

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Sylt: Bald ist Schluss…

Eine Kleinvermieterin aus Westerland sprach mit Merret und erklärte, dass sie schon reagiert habe. Sie wird zwei ihrer zwölf Ferienwohnungen zurückbauen lassen. Genehmigt waren für das betroffene Haus seinerzeit eine Dauerwohnung und zwei Ferienwohnungen. Die Dauerwohnung wurde in zwei Apartments umgebaut und rechtswidrig in die Vermietung gegeben. Jetzt soll aus den zwei Apartments wieder eine reguläre Mietwohnung werden.

Früher habe man die Zweckentfremdung als Kavaliersdelikt betrachtet und sportlich gesehen. Das sei nun ganz anders, erzählt die Vermieterin gegenüber Merret. Seitdem die Wohnungsnot im Alltag mit Händen greifbar geworden sei, habe sie als Insulanerin ein schlechtes Gewissen und schreibt sich eine Mitverantwortung für die unhaltbaren Zustände zu. 



Letztendlich fühle sie sich erleichtert, diese Entscheidung für den Rückbau getroffen zu haben. Da gäbe es auch eine moralische Verpflichtung. „Ich will das von den Hacken haben“, sagte sie Merret.
Auf Facebook kochen derweil die Emotionen hoch, und Nachrichten-Verfasser hoffen scheinbar auf ein schnelles Ende. So schreibt eine Frau: „Genug verdient und nun Angst vor Strafe?“

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