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Sylt: Kult-Imbiss setzt radikal Rotstift an! Für den Betreiber ist klar, wer Schuld hat

Der Inhaber der Sylter Suppen auf Sylt hat eine klare Entscheidung getroffen und zieht hier einen Schlussstrich.

© IMAGO / Future Image

Sylt: Was man über die Trauminsel in der Nordsee wissen muss

Über die berühmte nordfriesische Insel Sylt gibt es viel zu lernen. Sie steht zu weiten Teilen unter Naturschutz und beherbergt den nördlichsten Punkt Deutschlands.

Sylt gilt als die Insel der Schönen und Reichen. Doch längst nicht nur sie kommen gerne auf die Friesische Insel in der Nordsee, sondern auch all die, die einmal dem Alltag entfliehen und neue Energie tanken wollen.

Der Tourismus auf einer der bekanntesten Nordseeinseln boomt entsprechend. Die Inselbewohner und ihre Geschäfte freut es, denn sie leben größtenteils von den Einnahmen. So wie auch der Kult-Imbiss Sylter Suppen.

Sylt: Kult-Imbiss ist eine „One Man Show“

Sylter Suppen in List ist nicht etwa ein großes Lokal mit jeder Menge Mitarbeitern, sondern eine „One Man Show“, wie es auf der Website heißt. Maurice Morell, der Inhaber, kocht drei Tage die Woche jeweils verschiedene vegane Suppen, die man entweder vor Ort mit Sand zwischen den Zehen oder an jedem anderen beliebigen Ort auf der Insel genießen kann.

Die Suppenküche kommt nicht nur bei den Insulanern, sondern auch bei den Urlaubern von nah und fern gut an. Zur Mittagszeit kann die Wartezeit vor dem Suppen-Wagen schon mal 30 Minuten betragen. Das Motto lautet dann: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

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Betreiber der Sylter Suppen macht Schluss

Vor einiger Zeit rief Maurice Morell außerdem einen eigenen Online-Shop ins Leben. Eine Idee, um an den Erfolg seines Kult-Imbisses anzuknüpfen und seine Suppen-Philosophie auch Menschen außerhalb der Insel näherzubringen. Neben Gutscheinen für die Sylter Suppen in Form von Schleifchen-Kochlöffeln, gab es unter anderem auch sein eigenes Buch, Sylt-Tassen oder Strand-Salz zu kaufen.

Doch sein Online-Geschäft sollte nicht von Dauer sein. Bei Facebook verkündete Morell jetzt: „Ich schließe meinen Online-Shop.“ Als Grund für diesen drastischen Schritt nennt er negative Erfahrungen, die er so künftig verständlicherweise nicht mehr machen möchte. Denn Kunden seines Onlineshops hätten Morell zufolge nicht bezahlt und hinzukäme, dass die Post nicht immer ankommen würde.


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Es ist nur nachvollziehbar, dass der erfolgreiche Inhaber der Sylter Suppen anderes zu tun hat und nun lieber „wieder mehr der Freude folgen“ will.

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