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Sylt: Schild am Strand verdirbt Urlaubern den Spaß – „So vergrault man Gäste“

Ein neues Schild am Strand sorgt für Kritik und lässt Sylt-Liebhaber sich gedrängt fühlen.

u00a9 IMAGO / Zoonar

Sylt: Fünf überraschende Fakten zur Insel

Sylt ist eines der beliebtesten Reiseziele in Deutschland. Wir haben fünf überraschende Fakten zur Insel gesammelt.

Sylt ist bekannt für ihre weitläufigen Strände und die schöne Natur. Doch für Gäste, die einen Tag am Strand verbringen möchten, könnte ein neues Schild für Unruhe sorgen.

Dieses Schild löst unterschiedliche Reaktionen bei den Besuchern aus. Der Strand ist ein beliebtes Ziel für Tagesausflüge auf der Urlaubs-Insel Sylt – wird sich das jetzt ändern?

Sylt: Urlauber sind fassungslos

Wer am Strand in Westerland entlanggeht, wird das neue Schild sicher nicht übersehen: Das Rot der gestrichenen Linien sticht direkt ins Auge. Sieben Symbole sind auf dem Schild zu sehen, davon sind allein vier Stück reine Verbote. Es ist nicht erlaubt, einen Drachen steigen zu lassen, Sandburgen zu bauen, Feuer zu machen oder seinen Hund mitzubringen.

Außerdem wird klargestellt, dass Strandkörbe kostenpflichtig sind und immer ein Rettungsschwimmer für Sicherheit sorgt. All diese Informationen auf dem Schild lassen Besucher in den sozialen Netzwerken diskutieren: „So vergrault man Urlauber. Gerade mit Hund ist es in vielen Gemeinden nicht mehr schön.“

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Sylt in Aufruhe: Was soll das?

In den Facebook-Kommentaren spalten sich die Gemüter: Sind die Verbote gerechtfertigt oder nicht? „Willkommen in Deutschland, alles, was Spaß macht, ist verboten oder kostet Geld.“ Außerdem kritisieren Sylt-Liebhaber eine unklare Abbildung: „Ich hatte auch Probleme mit dem dritten Bild. Es sieht für mich irgendwie nach einer Katze aus, aber die Erklärung mit der Sandburg passt ja auch.“

Es werden auch positive Stimmen in den Kommentaren laut: „So soll es sein. Regeln, die für alle gelten. Sicherheit geht am Badestrand vor.“ Eine andere Nutzerin schreibt: „Diese Gebote/Verbote sind angebracht.“ Einige scheinen also doch einen Sinn in den Maßnahmen zu sehen.


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Eine Sylt-Liebhaberin fasst die Situation sehr treffend zusammen: „Die Verbotsschilder müssten nicht sein, wenn jeder aus Rücksicht auf andere die ‚verbotenen‘ Dinge von sich aus lassen würde.“ Trotzdem bekommt auch dieser Nutzer viel Zuspruch: „Ganz schön viel NICHT“.

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