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Sylt: Befürchtung um Wintermarkt – das dürfte der feinen Gesellschaft kaum gefallen

Sylt wird ab dem 8. Dezember vom fünften Wintermarkt verzaubert. Doch nicht jeder Insulaner freut sich darüber und wittert Schlimmes…

© Imago / Ingo Kutsche

Sylt: Fünf überraschende Fakten zur Insel

Sylt ist eines der beliebtesten Reiseziele in Deutschland. Wir haben fünf überraschende Fakten zur Insel gesammelt.

Bald ist es wieder so weit: Glühwein, Punsch und heiße Maronen! Auf Sylt beginnt am 8. Dezember der Wintermarkt in Westerland.

Zum fünften Mal sorgen die Aussteller in ihren Adventshütten für weihnachtliche Stimmung. Besonders Touristen freuen sich über das Winter-Highlight auf Sylt. Doch einige Insulaner haben eine schlimme Befürchtung…

Sylt ist vorgeschädigt

Die Punks treiben seit Monaten ihr Unwesen auf der schillernden Ferien-Insel. Insbesondere der feinen Sylter Gesellschaft passt das so gar nicht – jetzt befürchten einige Insel-Kenner Zustände wie nach der jüngsten Punk-Invasion.

Denn die Punks haben auf einer Wiese einfach nach ihrem Protest-Camp eine Menge Müll hinterlassen, darunter Einkaufswagen, Fahrräder, alte Kleidung und Müllsäcke (wir berichteten). Das geht den Insulanern mächtig auf den Keks. Jetzt kommt der Wintermarkt ins Spiel, der in der „Neuen Mitte“ geplant ist. Viele fürchten ähnliche Zustände wie nach dem Camp, und das ganz ohne Punks.

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Sylt: Empörung macht sich breit

Der Sylter Wintermarkt orientiert sich an dem dänischen Rezept für Glück im Alltag, teilten die Veranstalter auf seiner Homepage mit. „Hygge“ wird allgemeinhin zwar mit „Gemütlichkeit“ übersetzt, beschreibe aber viel mehr ein Lebensgefühl. „Es geht darum, den Moment zu genießen, Negatives hinter sich zu lassen und die ruhige, gemütliche Winterzeit mit Freunden und den Liebsten zu verbringen“.

Die Geselligkeit steht also im Mittelpunkt des Wintermarktes. Auf Facebook befürchtet eine Dame folgendes und stößt eine Diskussions-Welle aus: „Danach sieht die schön gepflegte Fläche nicht besser aus als bei den Punks!“ Eine Frau antwortet: „Das stimmt nicht so ganz. Die Fläche wird gereinigt, an die Gemeinde zurückgegeben und im Frühjahr neu bepflanzt. Anders als bei dem Demo-Camp.“


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Eine weitere Dame entgegnet weitere Kritik: „Außerdem ist der Weihnachtsmarkt durch das Holzstreu für alle mit Rollstuhl, Kinderwagen und Rollatoren nur sehr schwer zu besuchen.“