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Timmendorfer Strand: Urlauber schießen massiv gegen den Ort – jetzt kommt alles zurück!

In Timmendorfer Strand kommen die Urlauber einfach nicht auf einen gemeinsamen Nenner. Jetzt kommt neuer Schwung in die Debatte.

© IMAGO / Christian Ohde

Die Ostsee: 5 Fakten über das Baltische Meer

Die Ostsee hat eine Fläche von 412.000 Quadratkilometer. Die tiefste Stelle in der Ostsee beträgt 459 Meter. Im Durschnitt ist das Meer etwa 52 Meter tief. Im Englischen und in vielen anderen Sprachen bezeichnet man die Ostsee als Baltische See oder als Baltisches Meer.

Mitten im Sommer ziehen dunkle Wolken über Timmendorfer Strand auf! Das liegt nicht etwa an einem plötzlichen Wetterumschwung, sondern an der harten Kritik einiger Urlauber.

MOIN.DE berichtete bereits von dem Ärger in dem Urlaubsort. Jetzt melden sich allerdings auch andere Stimmen, die Timmendorfer Strand ganz anders erleben…

Timmendorfer Strand-Urlauber werden sich nicht einig

Die Sommerferien stehen vor der Tür. Viele Urlauber haben bereits ihren Besuch in Timmendorfer Strand geplant. Sie und aber auch bisher unschlüssige Touristen dürften die aktuelle Debatte um die Küstenregion mit großem Interesse verfolgen.

MOIN.DE berichtete bereits von der harten Kritik, die nicht wenige Besucher äußern. Angefangen bei den steigenden Kosten auf den Parkplätzen in dem Ort, sind es auch die Preissteigerungen in den Lokalen und Hotels, die die Menschen auf die Palme bringen. Zahlreiche MOIN.DE-Leser äußerten ihren Frust. Nun könnte allerdings neuer Schwung in die Debatte kommen.

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Mit einer Mail richtete sich ein Leser an MOIN.DE, um mit den seiner Meinung nach ungerechtfertigten Argumenten aufzuräumen. Timmendorfer Strand sei schon seit den 80er Jahren im Schnitt teurer als die Nachbargemeinde Scharbeutz und hatte schon immer höhere Preise für Getränke und Speisen, behauptet er in seiner Zuschrift.

Auch die Parkgebühren an strandnahen Parkplätzen findet der Mann durchaus gerechtfertigt. Die Kosten seien eine Entschädigung für den Aufwand, der durch die zahlreichen Touristen in Timmendorfer Strand entstehen würden.

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Timmendorfer Strand sei auf Einnahmen angewiesen

Dem Leser zufolge würden diese sich nämlich nicht immer an einem reibungslosen Ablauf in der Urlaubsregion beteiligen: „Sobald das Wetter gut ist, fallen sie wie Heuschrecken über die Orte her.

Nur dass sie für die Erhaltung der Strandpromenade, der Sauberkeit und Reparaturen für entstandene Schäden, wie Niedertrampeln des Küstenschutzes, weil man sich um Strandgebühren drücken möchte, Zerstören der Dünenlandschaft, weil der nächste Strandzugang zu weit zu laufen ist oder man sich schneller zur Toilette begeben muss oder weil die Schlange zu lang ist am Strandzugang und man nicht warten kann.“


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Die Kritik an den steigenden Preisen in der Gastronomie weiß der Leser ebenfalls zu kontern: „Dann sollten sie mal fragen, wie viel teurer die Ware geworden ist, was der Strom kostet, die höheren Gehälter, die die Leute wollen, der Fisch, der kaum noch zu kriegen ist. Gehen Sie mal zu einem Fischer und kaufen sie einen Dorsch am Hafen. Dann wissen Sie, was er kosten müsste, wenn Sie frische Ware wollen. Oder kaufen Sie mal direkt in Büsum oder Husum Krabben vom Kutter.“

Es hilft wohl nichts, außer sich ein eigenes Bild von Timmendorfer Strand zu machen. Blendet man die Debatte aus, hat die Urlaubsregion nämlich einiges zu bieten.