Timmendorfer Strand: Jetzt ist Schluss! Küstenort greift durch – Urlaubern wird das nicht gefallen

Timmendorfer Strand: Diese Maßnahme wird Urlauber nicht freuen
Timmendorfer Strand: Diese Maßnahme wird Urlauber nicht freuen
Foto: IMAGO / Chris Emil Janßen IMAGO / Andreas Haas

Die Gemeinde Timmendorfer Strand hat ein Alleinstellungsmerkmal, das sicherlich vielen Urlaubern entgegenkam. Bislang.

Doch jetzt stößt der Ort an seine Kapazitätsgrenzen und zieht einen Schlussstrich. Urlaubern in Timmendorfer Strand wird das ganz bestimmt nicht gefallen.

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Timmendorfer Strand: Zeit der kostenlosen Parkplätze ist vorbei

Timmendorfer Strand hat anders als andere Küstenorte noch Parkplätze, die kostenlos sind. Für Urlauber wie Anwohner zugleich ist das bestimmt praktisch. Doch das Alleinstellungsmerkmal wird bald Vergangenheit sein.

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Das ist die Lübecker Bucht:

  • Die Lübecker Bucht ist eine Meeresbucht der Ostsee, die vollständig zu Deutschland gehört.
  • Als Teil der Mecklenburger Bucht bildet sie die „südwestliche Ecke“ der Ostsee.
  • An der südwestlichen Spitze der Lübecker Bucht mündet in Lübeck-Travemünde die Trave. Nach Osten wird die Bucht begrenzt durch den Klützer Winkel. Angrenzende Bundesländer sind Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.
  • Die Seebäder Kellenhusen, Grömitz, Pelzerhaken, Sierksdorf, Haffkrug, Scharbeutz, Timmendorfer Strand und Niendorf haben neben Lübeck-Travemünde mit der Halbinsel Priwall eine große Bedeutung für den Fremdenverkehr in Deutschland.

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Laut den „Lübecker Nachrichten“ seien ab 2022 Gebühren für die Großparkplätze in der Gemeinde geplant. Timmendorfer Strand möchte damit verhindern, dass der Ort aus seinen Nähten platzt. „Timmendorfer Strand stößt mittlerweile an Parkraumgrenzen“, wird ein Vertreter in der Tageszeitung zitiert. Auch der Verkehr durch Tagesgäste könne so reduziert werden.

Außerdem würden laut „LN“ durch die zusätzlichen 50 Parkscheinautomaten jährlich über 950.000 Euro für die Gemeinde eingenommen werden können. Die Kommunalpolitik erhoffe sich dadurch einen Ausgleich der Verluste, die durch die Corona-Krise entstanden sind.

So gut das Vorhaben für die Gemeinde auch ist, für Urlauber und Tagestouristen heißt das zukünftig leider, dass sie für ihren Parkplatz in Timmendorfer Strand bezahlen müssen. Erfreulich ist das für sie nicht. „Schweinerei“, empört sich ein Mann auf Facebook unter einem Beitrag mit dem Artikel. Jemand anderes schreibt: „Wenn jetzt auch noch kostenlose Parkplätze abgeschafft werden, dann viel Spaß bei weniger Besuchern!“

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10 Tipps für Urlaub an der Ostsee:

  • Rügen
  • Bornholm
  • Usedom
  • Hiddensee
  • Fischland-Darß-Zingst
  • Poel
  • Heiligendamm
  • Timmendorfer Strand
  • Fehmarn
  • Hohwachter Bucht

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Timmendorfer Strand: Ausnahmen bestätigen die Regel

Auch Mitarbeiter in örtlichen Betrieben könnten von den Gebühren betroffen sein. Eine Frau merkt an: „Da werden einige Restaurants und Hotels Mühe haben, Mitarbeiter zu halten.“ Es wird auch sarkastisch gefragt, ob das Ziel hinter den Parkgebühren wäre, prekäre Arbeitsverhältnisse zu schaffen.

Während die Gemeinde sich auf mehr Einnahmen freut, sind Anwohner und Urlauber demnach eher entrüstet.

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Immerhin: Es gibt Überlegungen, Ausnahmeregelungen für Einwohner, Mitarbeiter örtlicher Betriebe und Hotelbesucher zu finden. (fk)

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