Usedom: Tausende verendete Tiere! Das steckt dahinter

Auf der Insel Usedom sind Tausende Tiere verendet (Symbolbild).
Auf der Insel Usedom sind Tausende Tiere verendet (Symbolbild).
Foto: picture alliance/dpa | Stefan Sauer / Zoonar | Bernd Brueggemann

Auf der Insel Usedom kam es vergangene Woche zu einem rätselhaften Massensterben. In einem Gewässer sind Tausende tote Fische entdeckt worden.

Ein trauriger Anblick auf Usedom, der die Behörden zunächst vor Rätsel stellte. Doch leider kein Einzelfall: Auch an der Nordsee kam es bereits zu ähnlichen Szenen (MOIN.DE berichtete).

Usedom: Tausende Fische verenden

Die Fische lagen in einem Verbindungsgraben. Bei den Kadavern in der Verbindung zwischen Achterwasser und Schmollensee handele es sich überwiegend um Jungfische der Art Zander und Barsch, teilte die Landeswasserschutzpolizei am Mittwoch mit.

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Gewässerproben sowie Fischkadaver seien für spätere Untersuchungen entnommen und das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Landkreises Vorpommern Greifswald verständigt worden.

Usedom: Wasserschutzpolizei ermittelt

Laut Mitteilung der Polizei am Donnerstag sind die toten Tiere auf einen Sauerstoffmangel zurückzuführen. Im Bereich der Mündung des Binnengewässers Groote Beck ins Achterwasser könnte ein geringer Wasseraustausch oder eine fehlende Durchmischung des Wassers diesen Sauerstoffmangel verursacht haben, teilte die Wasserschutzpolizeiinspektion mit.

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Übrigens: In diesem Sommer gab es viele Beschwerden über Massentourismus auf Usedom. MOIN.DE hat deswegen beim Tourismus-Chef nachgehakt und der wählte ehrliche Worte. >>> Hier mehr dazu. (dpa/mik)