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Usedom: Verhalten einiger Besucher nicht mehr tolerierbar – Restaurant greift knallhart durch

Einem Restaurant auf Usedom reicht es: Dieses Verhalten von Kunden können sie nicht länger tolerieren. Jetzt greifen sie hart durch.

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u00a9 IMAGO / Leo

Usedom: Woher die Insel ihren Namen hat

Nach Rügen ist Usedom die zweitgrößte Insel Deutschlands. Die Insel an der Pommerschen Bucht hat 76.500 Einwohner. Sie ist zum Großteil Deutsch, jedoch ist auch ein Teil im Osten von ihr bereits polnisch. Gelegen an der Ostsee ist sie ein absoluter Touristenmagnet.

Nach wie vor sind All-You-Can-Eat-Restaurants mit Buffet bei hungrigen Gästen sehr beliebt. Denn man kann von allem etwas probieren. Da kann es schonmal vorkommen, dass die Augen größer als der Magen sind und die Köstlichkeiten nicht weggeputzt werden können. Diese Erfahrung macht ein Restaurant auf Usedom immer wieder.

Um dem ein Ende zu setzen, greift das Restaurant auf Usedom knallhart durch. Worauf Gäste sich einstellen müssen, liest du hier bei uns.

Usedom: Gastronom spricht Klartext

Bei dem China-Restaurant „Atlantik“ in Zinnowitz auf Usedom gibt es alles, was hungrige Gäste sich nur wünschen können: Reis, Nudeln, Gemüse, Huhn, Ente und vieles mehr. Dass man da am liebsten von allem etwas kosten möchte, ist verständlich. Schwierig wird es allerdings, wenn Gäste sich mehr auf ihre Teller schaufeln, als sie essen können. Denn was nicht schnabuliert wird, muss weggeschmissen werden. Gerade im Hinblick auf die Inflation, Preissteigerungen und der Energiekrise ist das besonders ärgerlich.

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Der „Ostsee-Zeitung“ erzählt Phuong Dang Thi Thu, die Tochter der Betreiberfamilie, dass vor allem Nudeln und Fleisch häufig im Müll landen, aber auch frisches Gemüse. Die 26-Jährige berichtet davon, dass die Lebensmittelverschwendung nach Corona schlimmer geworden sei. Einige Gäste würden sich ganz nach dem Motto „KiK, Kunde ist König“ verhalten: Sie schlagen sich die Teller voll, nehmen einen Bissen und lassen das Essen dann zurückgehen, wenn es ihnen nicht schmeckt. Dagegen möchte das „Atlantik“ Rest jetzt vorgehen. Sie setzten Gästen ein Ultimatum!

Wer nicht aufisst, zahlt drauf

Aufessen oder Draufzahlen, das ist die neue Devise des China-Restaurants auf Usedom. In ihrem Laden weisen die Betreiber auf diese neue Regelung hin: „Liebe Gäste, um Verschwendungen zu vermeiden und das Essen zu respektieren, verbrauchen Sie bitte möglichst Ihre am Büfett gewählten Speisen! Für zu große Reste berechnen wir Ihnen einen Aufpreis je 100 Gramm von 3,50 Euro.“ Dabei ist es Phuong wichtig, zu betonen: „Wir wollen unsere Gäste nicht erziehen. Das ist aber ein bewusster Hinweis, mit Nahrung besser umzugehen“, erzählt sie der „Ostsee Zeitung“.


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Und die Maßnahmen scheinen zu fruchten! Der „Ostsee Zeitung“ erzählt Phuong, dass sie bisher noch von keinem Gast einen Aufpreis verlangen mussten. Wer aber ganz sicher sein möchte, kann auch Gerichte à la carte bestellen und den Rest mit heim nehmen. Beim Buffet geht das leider nicht.