Usedom: Türsteher kam mysteriös ums Leben – jetzt ist der Fall endlich aufgeklärt

In einem Wald in Swinemünde auf der Insel Usedom wurde vor zwei Jahren die Leiche eines Türstehers gefunden (Symbolbild).
In einem Wald in Swinemünde auf der Insel Usedom wurde vor zwei Jahren die Leiche eines Türstehers gefunden (Symbolbild).
Foto: IMAGO / Enters & IMAGO / Panthermedia

Zwei Jahre ist es her, dass ein bekannter und sehr geschätzter Türsteher auf Usedom tot aufgefunden wurde. Dieser Fall hatte besonders auf der Ostsee-Insel für Aufsehen gesorgt. Ursprünglich stammte der Mann aus Greifswald.

Nun hat die Staatsanwaltschaft Stralsund ihre Ermittlungen abgeschlossen. Die Angeklagte, eine Bekannte des Türstehers auf Usedom, wurde freigesprochen.

Usedom: Mysteriöser Tod wurde nach zwei Jahren aufgeklärt

Der Türsteher wurde im Mai 2019 in einem Waldabschnitt auf der polnischen Seite der Insel in Swinemünde aufgefunden. Seitdem laufen die Ermittlungen.

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Im Verdacht stand auch eine Bekannte des 60-Jährigen, die damals bei einer Vernehmung laut dem „NDR“ zugegeben hatte, dem Türsteher ein Medikament in ein Getränk geschüttet zu haben.

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Das ist Usedom:

  • Insel in der Ostsee
  • Befindet sich im äußersten Nordosten von Deutschland
  • Die Insel hat zwei Grenzübergänge nach Polen
  • Usedom ist die zweitgrößte Insel Deutschlands
  • Die größte Stadt auf der Insel ist Swinemünde (Polnische Seite)

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Die Staatsanwaltschaft prüfte deshalb den Tatverdacht einer Körperverletzung mit Todesfolge. Im März teilte die Staatsanwaltschaft Stralsund dem „NDR“ mit, dass die Frau allerdings bereits im März freigesprochen wurde, gegen eine Geldauflage. Danach wurde eine Berufung eingelegt.

Nun wurde am Mittwoch final vom Gericht entschieden, dass man keinen Vorsatz erkennen konnte. Auch das Medikament konnte im Körper des Toten nicht nachgewiesen werden.

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So wurde die Frau schließlich vom Landgericht Stralsund freigesprochen. Der Mann soll eines natürlichen Todes gestorben sein.

(pag)