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Türkei: Deutscher Urlauber ist im Hotel – als die Nachricht vom Erdbeben kommt, geht alles ganz schnell

Am 6. Februar erschütterte ein schweres Erdbeben das Grenzgebiet zwischen der Türkei und Syrien – ein Urlauber teilte seine Erfahrungen…

Türkei
© Imago / Itar-Tass

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Das schreckliche Unglück in der Türkei und Syrien löst Anteilnahme auf der ganzen Welt aus: Am 6. Februar kam es zu einem schweren Erdbeben, das zahlreiche Häuser einstürzen ließ und Menschen unter den Trümmern begraben wurden. Die Zahl der Toten und Verletzten steigt noch immer weiter an.

Innerhalb kürzester Zeit verbreitete sich die tragische Nachricht über alle Landesgrenzen hinweg. Im Netz häufen sich Posts mit Beileidsbekundungen – unter ihnen auch einer eines deutschen Urlaubers in der Türkei: Er berichtet, was passierte, kurz nachdem die Nachricht vom Erdbeben eintraf!

Urlauber berichtet aus der Türkei

Der Mann aus dem Saarland hält sich aktuell im „Villa Side Residence“-Hotel in Antalya auf – zwar einige Kilometer vom Geschehen des Erdbebens in der Türkei entfernt, dennoch ist die Stimmung äußerst bedrückend. In einer Facebook-Gruppe erläuterte der Urlauber seine Beobachtungen.

„Das Hotel sammelt Geld und Sachspenden“, teilte der Türkei-Urlauber mit. Laut Nachfrage beim Inhaber des Resorts und der Gästebetreuung werden alle Spenden direkt ins Krisengebiet gebracht. Eine weitere rasche Handlung nach Eintreffen der Meldung: „Alle Mitarbeiter aus dem Gebiet durften sofort nach Hause!“

Türkei trauert nach Erdbeben sieben Tage lang

Nur einen Tag vor dem Ereignis lernte der Urlauber einen Kellner kennen, dessen Heimat im Osten der Türkei liegt. „Heute war er nicht da. Auch Personal war weniger“, stellte der User in seinem Beitrag fest.


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Was ihm ebenfalls auffiel, ist, dass am Abend in der Hotelanlage aus Respekt und Solidarität keine Partys mehr gefeiert werden. Das ist auch einer anderen Nutzerin aufgefallen. „Die Türkei hat jetzt sieben Tage Trauer, daher auch keine Partys, Musik und so weiter“, erklärte sie in den Kommentaren.

Netz-Community ist gerührt

Der starke Zusammenhalt inmitten eines solch tragischen Schicksals rührte nicht nur vor Ort – auch die Netz-Community zeigte sich angetan. „Das bewundere ich immer wieder bei den Türken. Sie helfen einander und sind dabei so anpassungsfähig an jeden worst case“, schrieb beispielsweise ein Nutzer unter den Beitrag des Urlaubers.