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Urlaub in Italien: Deutsche Botschaft warnt! Wenn du das in Rom machst, ist deine Reise ruiniert

Ein Urlaub in Italien ist für viele Deutsche jährliche Pflicht. Vor einer Sache warnt aber sogar die Botschaft – sie ruiniert den Urlaub!

Urlaub in Italien
© IMAGO/Pond5 Images

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Wenn die Reise zum Frust-Erlebnis wird! Für viele Deutsche ist ein Urlaub in Italien ein jährliches Muss. Schönes Wetter im Sommer, traumhafte Strände, fantastisches Essen, Spitzenkaffee, schöne Landschaften und natürlich spektakuläre historische Stätten – das „Stiefelland“ hat so viel zu bieten.

Logisch, dass Städtetrips nach Rom, Mailand, Venedig oder Florenz oft den Urlaub in Italien vergolden. Doch wenn sogar die deutsche Botschaft in der italienischen Hauptstadt warnt, schrillen bei allen Touristen die Alarmglocken. Und zwar zu Recht!

Urlaub in Italien: Wenn du das in Rom machst, ist deine Reise im Eimer

Ich, der DER WESTEN-Reporter, habe einige freie Tage im wunderschönen Rom verbracht. Die antiken Bauten, allen voran natürlich das Kolosseum, das Pantheon und der Trevi-Brunnen, gehören zweifellos zu den beeindruckendsten Machenschaften, die je aus Menschenhand geschaffen wurden. Doch wo viele Touristen unterwegs sind, sind auch Langfinger nicht weit weg!

Am italienischen Nationalfeiertag, dem „Tag der Republik“ (2. Juni), ist wegen der Feierlichkeiten die halbe Stadt abgesperrt. Militär und Polizei halten lange Paraden ab, die Massen säumen sich am Straßenrand, schauen begeistert zu, machen Fotos bis zum Abwinken. An ein normales Durchkommen als Fußgänger ist nicht zu denken – also nahm ich die Metro, um zwei, drei Stationen in Richtung Innenstadt zu fahren. Das dachten sich aber Hunderte andere Menschen auch – die italienische U-Bahn war rappelvoll.

Urlaub in Italien
Rom ist für viele im Urlaub in Italien ein absolutes Muss. Doch dort lauern Diebe. Foto: IMAGO/Pond5 Images

Deutsche Botschaft warnt vor Dieben

Um andere Fahrgäste aussteigen zu lassen, musste ich selbst kurz aussteigen, um dann wieder einzusteigen, bevor die U-Bahn-Türen wieder schließen. Als ich wenige Minuten später an meinem Ziel, der Haltestelle Spagna, ausgestiegen bin, fiel mir nach wenigen Schritten auf: Mein iPhone 13 ist weg! Dabei hatte ich es noch in meiner linken Hosentasche, kurz nachdem ich Fotos in der Metro machte – und das war wohl mein kapitaler Fehler!

Selbst die deutsche Botschaft in Rom warnt vor kriminellen Banden, die es ganz unauffällig und mit miesen Tricks immer wieder schaffen, Touristen um ihre Wertsachen zu erleichtern. Augenscheinlich sah der oder die Täter, dass ich mit dem Handy Fotos machte, es in die Tasche steckte und wie ich dann ausstieg und wartete, bis ich wieder einsteigen konnte. Und zack, war das Handy weg!

„Passiert in Rom leider sehr oft“

Immerhin konnte ich die SIM-Karte bei meinem deutschen Mobilfunkanbieter sofort sperren, und dank Face-ID hatten es die Diebe nicht leicht, an sensible Daten zu kommen. Ich habe Anzeige bei der Polizei und der Carabinieri erstattet, doch das Gerät bleibt verschollen. Gegenüber DER WESTEN bekräftigt ein Mitglied des konsularischen Krisenteams der deutschen Botschaft: „Das passiert leider in Rom sehr oft. Grundsätzlich ist an Bahnstationen und touristischen Orten besondere Achtsamkeit geboten. Es werden Tasche oder Fotoapparate sowie wertvolle Uhren oder Schmuck von vorbeifahrenden Motorrädern oder Rollern gestohlen.“


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Auch geklaute Handys gehören zum traurigen Alltag deutscher Touristen in Italien. Die Verbrecher suchen gezielt die Nähe ihrer Opfer, rempeln sie an, lenken sie so ab, bis ein Komplize blitzschnell die Beute an sich reißt. Der Botschaftsmitarbeiter rät: „Man sollte Taschen nicht zur Straßenseite tragen, außerdem sollte man auf wertvolle Uhren und Schmuck verzichten, wenn man in größeren Städten unterwegs ist. Bargeldlose Zahlungen machen das Tragen von Bargeld unnötig, so hält sich der finanzielle Schaden im Fall der Fälle in Grenzen.“ Bleibt zu hoffen, dass andere deutsche Touristen diese Ratschläge beherzigen…