Hamburger SV: Warum das Spiel gegen Bielefeld für HSV-Coach Hecking so emotional wird

Dieter Hecking steht vor einem besonderen Spiel.
Dieter Hecking steht vor einem besonderen Spiel.
Foto: imago images/HMB-Media

Hamburg. Nach dem ärgerlichen Unentschieden gegen Greuther Fürth erwartet den Hamburger SV am Wochenende gleich das nächste Topspiel: Die Rothosen empfangen den Spitzenreiter Arminia Bielefeld.

Für HSV-Trainer Dieter Hecking wird es jedoch nicht nur aus sportlichen Gründen ein besonderes Spiel.

Hamburger SV: Bielefed-Spiel für Hecking besonders

Wenn am Sonntag im Volksparkstadion das Topspiel zwischen dem HSV und Arminia Bielefeld läuft, ist die Familie Hecking zwiegespalten. Während Dieter Hecking an der Seitenlinie der Hamburger steht, drückt sein Sohn Jonas zuhause vor dem Fernseher den Gästen die Daumen.

Der 26-Jährige arbeitet seit rund einem Jahr für die Ostwestfalen. „Dass Jonas Scout in Bielefeld ist, ist schon eine lustige Konstellation“, gibt sein Vater Dieter gegenüber der „Hamburger Morgenpost“ zu und erzählt: „Er hat ein Studium in Sport-Ökonomie gemacht und möchte irgendwann im Management-Bereich im Fußball arbeiten.“

Bis dahin sei es jedoch noch ein weiter Weg. „Jetzt erst mal als Scout zu arbeiten, ist ein guter Anfang. Er lernt das Tagesgeschäft kennen, bekommt ein gutes Auge für die Spieler und kann viele Kontakte knüpfen. Er kann Erfahrungen sammeln und sich ein Netzwerk aufbauen.“

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Abgesehen von der familiären Besonderheit für die Heckings, steckt auch sportlich viel Potential in dem Spitzenduell. Arminia Bielefeld führt die Tabelle der zweiten Liga mit 52 Punkten an, gleich darauf folgt der HSV mit sieben Zählern weniger. Hecking wird sein Team also darauf einschwören, den Abstand auf Bielefeld und damit auch seinen Sohn, zu verringern.

Eins stellt er jedoch klar: „Egal, wer das Spiel gewinnen wird, die Familien-Harmonie wird durch das Spiel nicht gestört. Dafür ist unser Verhältnis viel zu gut.“ (the)