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Hamburger SV: Corona-Alarm bei der Konkurrenz – Hecking mit klarer Ansage

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Der Hamburger SV mit Trainer Dieter Hecking steht wegen des Coronavirus vor einer schwierigen Aufgabe. Foto: imago images / Philipp Szyza

Hamburg. 

Für den Hamburger SV steht am Freitag bei der SpVgg Greuther Fürth das erste Geisterspiel auf dem Programm – eine Vorsichtsmaßnahme, um die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland einzudämmen.

Dabei ist der Coronavirus längst auch im Profi-Fußball angekommen. Auch bei der der unmittelbaren Konkurrenz des Hamburger SV. So sind bereits zwei Spieler von Hannover 96 positiv getestet worden. Und auch beim VfB Stuttgart gibt es den ersten Corona-Fall. Dieter Hecking hat dazu eine klare Meinung,

Hamburger SV: Coronavirus sorgt für Geisterkulisse gegen Fürth

So gibt es für den HSV-Trainer Wichtigeres als den Sport: „Wir müssen uns bewusst sein, dass der Fußball nicht über allem steht. Da müssen wir uns unterordnen. Man muss die Entscheidungsträger in so einem Ausnahmefall unterstützen“, so Hecking vor dem Spiel in Fürth.

Im Kampf gegen die Pandemie stehe „das Wohl der Gesellschaft über allem“, so der HSV-Coach.

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„Es ist eine Herausforderung für alle Beteiligten“

Trotz all seiner Erfahrung ist ein Geisterspiel für Dieter Hecking ein Novum. „Es ist eine Herausforderung für alle Beteiligten,“, gibt er zu.

Der 55-Jährige könne nicht einschätzen, wie sein Team damit umgehen werde. Sich und sein Trainerteam erwarte deshalb eine besondere Aufgabe: „Wir müssen es schaffen, eine emotionale Stimmung in die Mannschaft reinzubekommen“, erklärte Hecking.

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HSV – die kommenden Spiele:

  • Freitag, 13. März, 18.30 Uhr
    Fürth – HSV
  • Samstag, 21. März, 13 Uhr
    HSV – Bielefeld
  • Montag, 6. April, 20.30 Uhr
    Stuttgart – HSV

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Nach dem wichtigen 2.1-Sieg gegen Regensburg am Samstag hat der Hamburger SV weiter den direkten Aufstieg in die Bundesliga im Visier. Wichtigster Konkurrent im Kampf um Platz zwei ist der VfB Stuttgart.

Der hat seit Donnerstag allerdings ganz andere Probleme.

Corona-Fall beim VfB Stuttgart

So ist ein Mitarbeiter der VfB Stuttgart Arena Betriebs GmbH positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der Verein am Donnerstag mit: „Alle notwendigen Maßnahmen im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben und Anordnungen wurden umgehend umgesetzt“, hieß es

Alle Kollegen, die mit dem Betroffenen in Kontakt standen, seien in häusliche Quarantäne geschickt worden. Kontakt zur Mannschaft soll allerdings nicht bestanden haben (ak mit dpa)