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Hamburger SV reagiert auf Coronavirus-Krise – „Vermutung, dass das nicht ausreicht“

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Bernd Hoffmann reagiert beim Hamburger SV auf die Folgen der Coronavirus-Ausbreitung. Foto: imago images/Philipp Szyza

Hamburg. 

Chaos im deutschen Fußball! Auch den Hamburger SV trifft die Coronavirus-Krise hart.

Nach der Unterbrechung sämtlicher Ligen hat HSV-Boss Bernd Hoffmann eine deutliche Forderung – und gleichzeitig eine düstere Befürchtung.

Hamburger SV: Hoffmann mit deutlicher Forderung

„Ganz wichtig für ein Unternehmen wie den HSV ist, dass die Saison in der 2. Liga zu Ende gespielt wird“, stellt Hoffmann gegenüber „NDR 90,3“ klar und betont: „Das ist ganz entscheidend, das ist das wirtschaftliche Rückgrat unseres Klubs. Das wird ganz, ganz wichtig sein.“

Der HSV ist, wie viele andere Klubs neben den Einnahmen aus Ticketverkäufen auch auf TV-Vermarktungsgelder sowie Sponsoreneinnahmen angewiesen.

Vorläufig pausieren die 1. und 2. Bundesliga bis Anfang April. Hoffman äußerte jedoch auch die „Vermutung, dass das nicht ausreicht“. Am Montag wird die Deutsche Fußball Liga (DFL) bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung über das weitere Vorgehen entscheiden.

Trotz aller finanziellen Sorgen stellt Hoffmann klar: „Das gesundheitliche Wohl der gesamten Bevölkerung hat immer Vorrang vor allen anderen Entscheidungen.“ (the)