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Edeka in Hamburg: Was hier im Regal liegt, lässt die Menschen ausrasten – Supermarkt reagiert sofort

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© picture alliance/dpa | Patrick Seeger

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Als eine Frau bei einem Edeka in Hamburg ins Zeitschriftenregal sieht, glaubt sie ihren Augen kaum.

Auf Twitter teilt sie ein Bild von dem Artikel. Weitere Menschen reagieren ebenso schockiert – auch von dem Edeka in Hamburg gibt es schnell eine Reaktion.

Edeka in Hamburg und der „Tipp der Woche“

Im Regal der Magazine wird immer ein „Tipp der Woche“ ausgestellt. So auch bei einem Edeka im Hamburger Bezirk Bergedorf. Doch im Fokus landete dort diesmal das Magazin „Compact“.

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Daten und Fakten über Hamburg:

  • Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
  • Hamburg ist mit rund 1,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die drittgrößte im deutschen Sprachraum.
  • Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.
  • Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit.
  • Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes
  • International bekannt sind auch das Vergnügungsviertel St. Pauli mit der Reeperbahn sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie.

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Ein großer Aufreger für die Grüne Fraktionsvorsitzende Jenny Jasberg aus Hamburg, denn das Magazin wird vom Verfassungsschutz als gesichert extremistisch eingestuft. Ihr Statement teilt sie direkt dazu: „Rechte Hetze, egal wo, sollte nicht alltäglich rüberkommen.“

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Verwunderung um diese Aktion bei Edeka in Hamburg

Einige Leute teilen klare Worte der Unterstützung unter den Beitrag der Hamburgerin. So fragt ein Mann „Wo genau?“, denn er „werde da sicher nicht mehr einkaufen“. Andere Kommentare wie „rausnehmen und verstecken“ und „so widerlich, dass es allenfalls den Titel ‚Abschaum der Woche‘ verdient“, bestätigen ihre Reaktion ebenfalls.

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Ein Hamburger gibt unter dem Twitter-Beitrag um das Edeka-Debakel den Hinweis: „Möglich sind auch eigenmächtige Handlungen der Kund*innen. Hatte ich in meinem Supermarkt auch mal, dass jemand regelmäßig solch ein Blatt prominent umplatzierte, bis wir ihn mal dabei erwischt hatten. Aber fragt gerne mal bei dem Supermarkt an.“

Edeka in Hamburg: Reaktion vom Supermarkt kommt prompt

Die Grüne hatte in ihrem Post direkt angekündigt, dass sie bei dem Supermarkt nachfragen werde. So teilt sie einen Tag später einen erneuten Beitrag auf Twitter mit der Rückmeldung. „Die Anfrage an die Filiale ergab erfreuliche Distanzierung, der Hinweis im Netz ließ die Presse berichten“, teilt sie mit und gibt wieder, dass das extremistische Magazin aus den Supermarktfilialen entfernt worden sei.

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Auf Facebook führt sie die Reaktion weiter aus und schreibt: „Die Auslage des Magazins fand offenbar nicht im Wissen, beziehungsweise Bewusstsein für die politische Zuordnung der Filialleitung statt, die beteuert, diese Präsentation umgehend geändert zu haben und sich dafür entschuldigt.“

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Weitere News aus Hamburg:

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Viele Edeka-Märkte würden mit vorgefertigten Paketen beliefert werden – diese sollen nun darüber informiert werden, dass das Magazin nicht mehr ausgestellt werden solle.

Die Kette wolle zudem nicht nur dafür sorgen, dass dieses Blatt nicht mehr an sie zugestellt werde, sondern sich dafür einsetzen, dass Magazin gänzlich aus dem Paket des Lieferanten zu entfernen.

Eine Wendung, die die Hamburgerin offensichtlich beruhigte – der Supermarkt hatte direkt reagiert und seine Handlung nicht nur erklärt, sondern eine direkte und aktive Handlung übernommen. (lfs)