Hamburg: Arzt verschlägt es die Sprache, als er diese Impf-Aussage hört – „Wow“

Mittlerweile können sich auch Jugendliche impfen lassen (Symbolbild).
Mittlerweile können sich auch Jugendliche impfen lassen (Symbolbild).
Foto: picture alliance/dpa | Bernd von Jutrczenka

Nach Aktionswochen und zahlreichen Aufrufen wird das Thema Impfen nach wie vor viel diskutiert. Auch in Hamburg ist die Corona-Impfung immer noch aktuell.

Erst vergangene Woche beschwerte sich Dirk Heinrich, der ehemalige Leiter des Impfzentrums Hamburg, über viele Impftermine, die seine Patienten sausen lassen (MOIN.DE berichtete). Nun machten ihn zwei Jugendliche sprachlos.

Hamburg: Aussage von Jugendlichen schockiert

In seiner Praxis machte der HNO-Arzt eine Begegnung, die er wohl so schnell nicht mehr vergessen wird. Er berichtet von zwei Jugendlichen: Sie sei 24 Jahre alt gewesen und er 25, schreibt der Arzt auf Twitter. Beide waren ungeimpft.

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Daten und Fakten über Hamburg:

  • Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
  • Hamburg ist mit rund 1,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die drittgrößte im deutschen Sprachraum.
  • Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.
  • Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit.
  • Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes
  • International bekannt sind auch das Vergnügungsviertel St. Pauli mit der Reeperbahn sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie.

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„Wir wollen noch bis Januar warten und die anderen sind ja geimpft“, hätten die beiden behauptet. Dem ehemaligen Leiter des Hamburger Impfzentrums verschlug es anscheinend die Sprache.

Seine einzige Antwort auf die Aussage der beiden Jugendlichen war: „Wow.“ In den Kommentaren fallen die Reaktionen auf so wenig Impfbereitschaft ähnlich aus. „Mir fehlen da die Worte“, schreibt eine.

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Der Arzt fragt auch, was denn anderen für eine Antwort für die beiden einfallen würde. Jemand schlägt „die Neujahrsglückwünsche wollen Sie aber schon noch erleben?“ vor. Und ein anderer würde fragen: „Spielen sie gerne russisches Roulette?“

Dass die Jugendlichen mit der Impfung noch warten wollen, obwohl die Impfung so wichtig für die Rückehr zur Normalität ist und sie sich damit selbst dem Risiko einer Corona-Infektion aussetzen, kommt allem Anschein nach nicht gut an.

Eine weitere Botschaft aus Hamburg: „Impfen schützt.“

In einem weiteren Beitrag auf Twitter bedankt sich Heinrich anschließend für die vielen Antworten und hat aber auch eine schlechte Nachricht.

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„Ich konnte die beiden nicht überzeugen“, bedauert er. Außerdem fordert er andere dazu auf, sich weiter für die Impfung einzusetzen, denn „Impfen schützt“, wie der Arzt schreibt. (fk)