Hamburg: Lokführer sichtet Mann im Gleis und stoppt – dann wird es wild

Eine Rangierlok in Hamburg (Symbolbild).
Eine Rangierlok in Hamburg (Symbolbild).
Foto: picture-alliance/ dpa | Carsten Rehder

Unglaubliche Geschehnisse in Hamburg in einem Rangierbahnhof.

Nach einem versuchten Überfall auf einen Zugführer in Hamburg-Stellingen sucht die Polizei nun nach Zeugen.

Hamburg: Mit der Faust ins Gesicht geschlagen

Der Vorfall ereignete sich laut Polizeimitteilung bereits am Freitagnachmittag kurz nach 16 Uhr in den Gleisanlagen zwischen der A7 in Höhe Volkspark und Försterweg. Nach den bisherigen Erkenntnissen bemerkte ein 32-jähriger Lokführer bei einer Rangierfahrt eine Person in den Gleisanlagen, stoppte seine Lok und sprach den Unbekannten an.

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Dieser habe den Lokführer sogleich beschimpft. Und das war erst der Anfang.

Nachdem der 32-Jährige von seiner Lok gestiegen war, habe der Täter ihm mit der Faust ins Gesicht geschlagen und es sei zwischen den Männern zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen, heißt es in der Mitteilung weiter. Mit einem Stein in der Hand habe der Unbekannte den Lokführer bedroht und auch die Herausgabe seiner Armbanduhr gefordert.

Nach einer weiteren körperlichen Auseinandersetzung sei Täter zunächst kurz geflüchtet, schließlich aber mit zwei mutmaßlichen Komplizen zurückgekehrt. Der Lokführer flüchtete daraufhin zurück in seine Rangierlok. Er kam später unter anderem mit Verdacht auf einen Schlüsselbeinbruch und eine Rippenprellung in ein Krankenhaus.

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Die Polizei schreibt, es seien sofort Fahndungsmaßnahmen eingeleitet worden, der Täter und seine Begleiter hätten aber noch nicht angetroffen werden können. Jetzt sucht die Polizei Zeugen und beschreibt den Täter wie folgt:

  • männlich, etwa 25 Jahre alt
  • etwa 1,75 m bis 1,80m groß
  • südländisches Erscheinungsbild, schmale/sportliche Figur
  • trug ein graues Hemd und eine blaue Jeans
  • schwarze, etwas längere Haare, schwarzer Oberlippenbart

Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an einer Polizeidienststelle zu melden. (kbm)