Hamburg: Diese beliebten Läden sind jetzt dicht, Corona bedeutete für sie das Ende

Coronavirus: Verdachtsfall? Das musst du jetzt tun!

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Du befürchtest, dich mit dem Coronavirus infiziert zu haben? Dann musst du das jetzt tun.

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2022 bleiben die Türen gleich mehrerer Läden in Hamburg geschlossen. Für immer. Vielen Geschäften setzte die Corona-Pandemie zu sehr zu.

Sie packten es nicht mehr und mussten den Betrieb einstellen – die Gründe sind vielfältig. Fakt ist aber: Ihre Zeit in Hamburg ist zuende.

Hamburg: Virus zwingt Inhaber in die Knie

Ob Gastronomie-Betriebe oder Klamottenläden, ihnen allen macht die Pandemie zu schaffen. Für einige ist der Kampf gegen das Virus nun immerhin vorbei.

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Daten und Fakten über Hamburg:

  • Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
  • Hamburg ist mit rund 1,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die drittgrößte im deutschen Sprachraum.
  • Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.
  • Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit.
  • Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes
  • International bekannt sind auch das Vergnügungsviertel St. Pauli mit der Reeperbahn sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie.

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Die Hamburger Unternehmerin Svenja Böhm war dazu gezwungen, ihren Laden „Captain Svenson“ in der Schanze zu schließen. Die Facebook Seite zu dem Laden gibt es bereits nicht mehr. 2018 habe Böhm angefangen, bunte Postkarten mit feministischen Sprüchen, nachhaltige Klamotten, Schminke und Accessoires zu verkaufen, schreibt die „Hamburger Morgenpost“.

Im Frühjahr 2021 musste sie ihren Laden auf Grund der Pandemie dann dicht machen. Lange noch sei sie optimistisch gewesen, „aber man kann ohne eine Perspektive einfach nicht mehr planen.“

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Eben so übel trifft es den Traditionsladen „Langhagen & Harnisch“ am Jungfernstieg. Für das Kunsthandel-Geschäft sei die Pandemie der Tropfen gewesen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Ganze 195 Jahre gab es den Standort. Nun habe er seine Türen für immer geschlossen, berichtet die „MOPO“.

Auch der Kiez bleibt von den Auswirkungen der Pandemie nicht verschont. Der Club „O’Brians“ schließt nach mehr als 20 Jahren. „Die Corona-Krise und die damit verbundenen Beschränkungen haben auch uns geschafft“, bedauert der Club auf Facebook.

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Daten und Fakten zur Reeperbahn:

  • Die Reeperbahn verläuft vom Millerntor in Richtung Westen bis zum Nobistor und ist 930 Meter lang
  • Die Reeperbahn erhielt ihren Namen von Taumachern und Seilern, den so genannten Reepschlägern, die für die Herstellung von Schiffstauen verantwortlich waren
  • Heute reihen sich zahlreiche Diskotheken, Bars, Strip-Clubs, Theater und Hotels auf der Reeperbahn aneinander
  • Auch bekannt als Hamburger Kiez ist die Reeperbahn die Anlaufstelle, wenn es um Vergnügung und Partyspaß geht
  • Weltweit ist die Reeperbahn auch als das Rotlichtviertel schlechthin bekannt und wird daher als „die sündigste Meile der Welt“ bezeichnet
  • Im Sommer zieht die Reeperbahn bis zu 50.000 Besucher am Wochenende an
  • Insgesamt besuchen rund 30 Millionen Menschen pro Jahr die Reeperbahn und ihre Seitenstraßen

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Auf der Schanze kommt es ebenfalls zu Schließungen. Die beliebte „Daniela Bar“ verkündet über Instagram das Ende einer Ära. „Das waren 26 Jahre mit Herzblut, wahnsinnig tollen Geschichten großartigen Gästen, mega Parties, fantastischen Fummeltrienen und die besten Barfrauen ever“, zählt die Bar auf.

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Die Inhaber schreiben, sie seien unendlich dankbar für diese Zeit. „Zum Heulen ist uns jetzt ganz besonders, da wir nach 21 Monaten Pandemie, Lockdown und etlichen Verordnungen mit unserer Kraft und Leidenschaft am Ende sind. Anfang des Jahres werden wir unsere Pforten für immer schließen.“ Auch hier hat das Corona-Virus mitgemischt und der Bar ein trauriges Ende gesetzt.

Viele bedauern die Schließungen in Hamburg

In allen Fällen gibt es sicherlich viele Menschen, die die Schließungen sehr bedauern. „Das ist so unendlich traurig“, kommentiert eine Frau unter dem Beitrag der „Daniela Bar“.

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Viele finden es „schade“, dass so großartige Institutionen schließen müssen. Der Bar wird außerdem „viel Erfolg“ gewünscht. Dem kann man sich doch nur anschließen und das gleiche auch allen anderen Läden wünschen, die durch die Pandemie leiden oder ihre Tore bereits geschlossen haben. (fk)