Hamburg: Corona-Alarm in Obdachlosen-Wohnheim – das hat jetzt DIESE Konsequenzen

Hamburg: Mehr als 120 Obdachlose müssen in eine andere Unterkunft umziehen.
Hamburg: Mehr als 120 Obdachlose müssen in eine andere Unterkunft umziehen.
Foto: Blaulicht-News

Seit Anfang April sind In der Obdachlosen-Wohnunterkunft Friesenstraße im Bezirk Hamburg-Mitte insgesamt 42 Bewohner positiv auf Covid-19 getestet worden. Jetzt zieht das zuständige Gesundheitsamt Konsequenzen.

Um eine Ausbreitung zu vermeiden, wurde für alle Bewohner eine mindestens zweiwöchige Quarantäne angeordnet. Dafür war am Sonntag ein Großaufgebot der Feuerwehr Hamburg im Einsatz. Mehr als 120 Bewohner mussten umziehen.

Hamburg: Mehr als 120 Obdachlose werden in andere Unterkunft verlegt

Laut Fördern und Wohnen (F+W) werden die Obdachlosen auf Anordnung des Gesundheitsamtes Hamburg-Mitte nun an den Standort Schmiedekoppel verlegt und dort weiter versorgt.

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„Dort ist ebenfalls ein Standort des Winternotprogrammes, aber die Schutzmaßnahmen können dort besser gewährleistet werden“, so Susanne Schwendtke von F+W. Die Unterkunft habe mehr Platz und biete außerdem die Möglichkeiten, nach draußen auf ein Gelände zu gehen.

Hamburg: Weitere Testungen in den kommenden Tagen

Weitere Testungen sind in den kommenden Tagen vorgesehen. „Für Anfang kommender Woche ist eine weitere Reihentestung geplant“, sagte eine Sprecherin der Sozialbehörde am Samstag der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg.

Aufgrund von Voruntersuchungen besteht der Verdacht auf die ansteckendere britische Variante. Die positiv getesteten wohnungslosen Personen wurden bereits in die dafür vorgesehenen Quarantänestandorte der Stadt gebracht.

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Der Standort Friesenstraße soll nun zunächst gereinigt und desinfiziert werden. Solange bleibt er geschlossen. Danach soll wieder Platz für neue Bewohner entstehen.

Hamburg: Forderung nach Unterbringung in Hotels

Die Linke erneuerte mit Blick auf den Corona-Ausbruch ihre Forderungen nach einer Unterbringung in Hotels und mehr Testmöglichkeiten für Obdachlose.

„Ein Ausbruch in diesem Ausmaß war zu erwarten und ist das traurige Ergebnis von monatelanger Ignoranz. Die Unterbringung in Mehrbettzimmern in Unterkünften für bis zu 400 Menschen ist ein Einfallstor für das Virus“, sagte Stephanie Rose, sozialpolitische Sprecherin der Linken-Bürgerschaftsfraktion, am Samstag laut Mitteilung.

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Selbst bei lockerer Belegung sei so das Einhalten von Abstandsregeln und die Reduzierung von Kontakten nicht möglich. Der Senat müsse jetzt dafür sorgen, dass obdachlose Menschen schnell geimpft werden und solle bis dahin die Unterbringung in Einzelzimmern sicherstellen. (mk mit dpa)