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Hamburg: Warnung für das Schwimmen in Elbe und Alster – „Gefährlich“

Ausflug auf der Elbe in Hamburg. Foto: IMAGO / Jürgen Ritter

Wer bei sommerlichen Temperaturen in Hamburg nach Abkühlung und unbeschwerten Badespaß sucht, sollte Alster und Elbe besser meiden. Laut Wettervorhersage wird es am Sonntag mit 25 Grad wieder richtig schön warm.

Das Baden in Alster und Elbe ist zwar nicht verboten, aber sehr gefährlich, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und die Umweltbehörde in Hamburg auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilten.

Hamburg: Die Alster ist nicht nur vermüllt

In der Alster etwa sei die Mindestsichttiefe von einem Meter nicht gegeben; unter Wasser lauerten Gefahren durch Scherben, Schutt und Müll.

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Zudem komme es in warmen Sommermonaten immer wieder zur Massenvermehrung potenziell giftiger Blaualgen, erklärte eine Sprecherin der Umweltbehörde.

Ein Mann sitzt auf einer Fähre im Hafen von Hamburg. Foto: IMAGO / Jürgen Ritter

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Auch auf das Baden in der Elbe sollte man lieber verzichten. „Die Elbe birgt viele Gefahren, die durch den Schiffsverkehr und durch die Strömung verursacht werden“, sagte ein Sprecher der DLRG.


Daten und Fakten über Hamburg:

  • Das Stadtgebiet der Hansestadt ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.
  • Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit.
  • Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes
  • International bekannt sind auch das Vergnügungsviertel St. Pauli mit der Reeperbahn sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie.

Wer in die Elbe springt, muss möglicherweise zahlen

Die Strömung sei teilweise so tückisch und stark, dass auch erfahrene Schwimmer nicht dagegen ankämen. „Bei mutwilligen Aktionen wird geprüft, ob die durch den Einsatz entstandenen Kosten an den Schwimmer weitergegeben werden können“, so ein Polizeisprecher zu den Folgen.


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Wer in der Hansestadt baden möchte, solle lieber auf Schwimmbäder oder Naturbäder ausweichen, hieß es. Im See Hinterm Horn in Bergedorf ging das jedoch zum Beispiel zuletzt nicht. Wegen der Blaualgen hatte die Umweltbehörde den Badesee bereits gesperrt. (dpa)