Hamburg: Ex-Bürgermeister Olaf Scholz macht eine deutliche Ansage – damit wird klar, was er von sich hält

Der Ex-Bürgermeister von Hamburg hat wenig Selbstzweifel.
Der Ex-Bürgermeister von Hamburg hat wenig Selbstzweifel.
Foto: imago images/photothek

Olaf Scholz sieht seine Stärke für die Kanzlerkandidatur im nächsten Jahr ganz klar: Erfahrung. Neben der Position als Regierungschef von Hamburg, konnte er sich wertvolle Kompetenzen im Amt des Bundesfinanzministers aneignen.

Doch Hochmut kommt ja bekanntlich vor dem Fall. Was aktuelle Umfragen über die Beliebtheit des Ex-Bürgermeisters von Hamburg aussagen, erfährst du hier.

Hamburg: Ex-Bürgermeister zeigt sich selbstbewusst

Politiker sollten bekanntlich ein gesundes Maß an Selbstbewusstsein mitbringen, doch zu viel des Guten kann möglicherweise Zweifel in der Bevölkerung auslösen.

Auf die Frage des Berliner „Tagesspiegel“ nach den schwachen Kompetenzwerten der SPD in ökonomischen Frage entgegnete Olaf Scholz: „Na ja, der wirtschaftskompetenteste Kanzler, den man kriegen kann, der heißt aber Olaf Scholz.“

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Zumindest er selbst ist überzeugt von sich – die Bevölkerung jedoch nicht. Mag es nun an seiner hochmütigen Aussage liegen oder an seinem Corona-Krisenmanagement: das Vertrauen der Bevölkerung sinkt.

Hamburg: Umfragewerte sinken für Scholz

Aktuelle Umfragewerte des „RTL/ntv-Trendbarometer“ (Forsa) zeigen einen sinkenden Trend innerhalb der Vertrauenspunkte. So hat Scholz 48 Punkte von der Bevölkerung erhalten, drei weniger als noch im August.

Laut der Umfrage steht er somit auf Platz vier.

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Auf Platz eins steht weiterhin Angela Merkel (CDU), danach folgt Markus Söder (CSU) mit 56 Punkten und Jens Spahn (CDU) mit 51 Punkte. Also nicht mal Bronze für die SPD.

Auf gesamter Sicht fühlen sich die Deutschen mit der Regierung aber generell „in guten Händen“. Sie vergaben durchschnittlich 71 von 100 Punkten (0 = „ist überhaupt nicht in guten Händen“ – 100 = „ist voll und ganz in guten Händen“).

Hamburg: Kanzlerkandidatur gefährdet?

Auch im Hinblick auf die Kanzlerkandidatur sieht es für Scholz nicht rosig aus.

Nur 14 Prozent der Deutschen würden ihn im Moment zum Bundeskanzler wählen. Seit November verlor er demnach drei Prozentpunkte.

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An der Spitze steht derzeit laut Umfragewerten Markus Söder. 35 Prozent würden ihn zum Kanzler wählen.

Traurig, aber wahr: nicht mal die absolute Mehrheit unter den SPD-Anhängern steht hinter Scholz. Nur 56 Prozent würden ihn gern als Kanzler sehen. Im Vergleich sieht es bei den Grünen ganz anders aus: 63 Prozent der Anhänger stehen hinter Robert Habeck.

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Die stärkste politische Kraft stellt mit 16 Prozentpunkten vor den Grünen und 21 Prozentpunkten vor der SPD immer noch die CDU dar.

(dpa/ pag)