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Hamburg: Frau rastet nach schlimmem Fund aus – „Wie kann man nur so abartig sein?!“

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Das Tierheim in der Süderstraße in Hamburg. Foto: imago images/Lars Berg

Hamburg. 

Einen ebenso schlimmen wie niedlichen Fund machte eine Frau in einem Gebüsch in Hamburg-Rahlstedt.

In einer lilanen Decke eingekuschelt lag dort eine junge Katzenmutter, die sich schützend um ihre vier Babys gelegt hatte. Gefunden wurden sie vom Hund der Frau aus Hamburg.

Hamburg: Wer sind die Besitzer?

Die Tiere brachte sie sofort ins Tierheim in der Süderstraße. Auf Facebook wird nach den herzlosen Besitzern der Katze gesucht.

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In einer Facebook-Gruppe teilte eine Frau den Beitrag der Finderin.

Und wurde dabei ziemlich deutlich: „Wie kann man nur so abartig sein??“, schreibt sie.

Das sagt der Tierschutzverein

Sven Fraaß vom Hamburger Tierschutzverein aus dem Tierheim Süderstraße teilte auf Anfrage von MOIN.DE mit, dass es den Katzen sehr gut geht und sich die Mutter vorbildlich um ihre kleinen Kinder kümmert.

Der Nachwuchs ist weniger als zwei Wochen alt, deswegen haben die Babys ihre Augen noch geschlossen und sind in einer heiklen Phase.

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Hinweise auf die Besitzer gibt es bislang allerdings nicht. „Am wahrscheinlichsten ist es, dass die Kleinfamilie ausgesetzt wurde, weil der Nachwuchs unerwünscht war“, sagt Sven Fraaß.

Traurige Vorfälle gibt es öfters

Sowas komme leider gar nicht mal so selten vor. Im Tierheim gebe es mehrere Tier-Familien mit dem gleichen Schicksal.

„Teilweise kommen sie auch in schlechtem Zustand zu uns und sind unterkühlt oder verletzt“. Für manche endet eine Aussetzung auch tödlich.

Katzen noch nicht in Vermittlung

Die Katzenwelpen vermittelt das Tierheim nicht alleine, sondern mindestens zu zweit. Sie könnten als Wohnungskatzen oder mit Freigang gehalten werden. Die Mutter jedoch nur mit Freigang.

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Konkrete Anfragen gibt es bislang noch nicht. Die Babys stehen aber auch noch nicht zur Vermittlung und Reservierungen werden nicht gemacht.

Denn junge Katzen lassen sich auch ohne Reservierungs-Aufwand sehr gut vermitteln, sagt Sven Fraaß. (rg)